Reptiloiden

Reptiloiden


Echsen in menschlicher Gestalt

Was ist wahrscheinlicher:

A: Auf der Erde gibt es reptilienartige Lebewesen, die in menschlicher Gestalt auftreten.
B: Bei bestimmten Lichtverhältnissen sehen die Pupillen in unseren Augen manchmal länglich aus.

Es gibt Menschen, die behaupten, es würden auf der Erde sogenannte Reptiloiden geben, reptilienartige Wesen in menschlicher Gestalt, die wichtige Positionen in Politik, Wissenschaft und Showbusiness besetzt halten, um die Menschheit (meistens in negativer Weise) zu beeinflussen.

Es ist nicht eindeutig geklärt, woher sie kommen. Ihr Ursprung ist entweder das Weltall oder das Erdinneren. Vielleicht waren sie aber auch schon immer unter uns. Um ihre menschliche Gestalt aufrecht halten zu können, müssen sie sich konzentrieren. Das gelingt ihnen nicht immer (beispielsweise unter Stress) und so kann es geschehen, dass ihr wahres Aussehen für einen kurzen Augenblick zu sehen ist. Das sind dann meistens die Reptilienaugen, deren Pupillen eine senkrechte, schlitzartige Form haben.

Als Beweise fungieren Videos, die hauptsächlich auf YouTube zu sehen sind. Dort sieht man Politiker oder andere Personen aus dem öffentlichen Leben, bei denen die Pupillen nicht rund, sondern senkrecht balkenförmig oder oval sind. Fast alle diese Videos besitzen eine ausgesprochen schlechte Qualität. Das macht es schwierig sie einzuschätzen.

Der Überblendungseffekt

Fotografiert oder filmt man Gesichter, spiegelt sich meistens ein Teil der Umgebung in den Augen. In geschlossenen Räumen ist das besonders deutlich, denn dort sind helle Objekte, wie Fenster oder Lampen, besonders gut zu sehen. Auf vielen Foto von Gesichtern sehen wir das: Im linken oder rechten Teile des Auges sind helle Reflexionen auf dem Hintergrund der Iris. Bedeckt diese Spiegelung dann einen seitlichen Rand der Pupille, wird dieser dunkle Bereich überstrahlt und die Pupille sieht bei oberflächlicher Betrachtung nicht mehr rund, sondern länglich aus, besonders bei schlechter Bildqualität (weil die Kanten verschwimmen). Befinden sich zwei helle Objekte im Raum (links und rechts hinter dem Fotografen oder der Kamera), kann die Pupille auch auf beiden Seiten überstrahlt sein. Dann ist der Schlitzpupilleneffekt am stärksten. Je schlechter die Bildqualität ist, desto deutlicher tritt er in Erscheinung.

Diesen „Effekt“ gibt es seit Beginn der modernen Fotografie, also seit etwa 100 Jahren. Auch auf Fotos, die vor 30, 50 oder 80 Jahren gemacht wurden, sehen die Pupillen in den Augen manchmal länglich aus, aus den oben genannten Gründen. Aber auch waagerechte „Schlitzpupillen“ beobachtet man manchmal, wenn auch seltener. Kommt das Licht von oben und/oder unten, wird manchmal der obere und/oder untere Bereich der Pupille überstrahlt. Bei Außenaufnahmen passiert das manchmal.

Georg Bush schaut ziemlich grimmig ausWird nur eine Seite der Pupille überblendet, entsteht dieser Effekt ebenfalls. Schaut man jedoch genau hin, sieht man, dass die andere Seite der Pupille nach wie vor rund ist. Als Beispiel siehe das Bild von Georg Bush, der zusätzlich ziemlich grimmig dreinschaut (außerdem wurde das Foto bearbeitet – das Gesicht ist spiegelsymmetrisch). Auf dem Foto werden die Innenseiten der Pupillen leicht überstrahlt. Die Pupillen erscheinen also nicht wirklich balkenförmig. Bei genauer Betrachtung sieht man, dass sie einem Halbkreis ähneln.

Eine Titelseite der Time, mit Mark Zuckerbergs Gesicht

Ein anderes Beispiel ist Mark Zuckerberg, dem einige Leute ebenfalls nachsagen, ein Reptiloide zu sein. Auf dem Foto ist der Irisbereich, links und rechts neben seinen Pupillen, hell eingebettet. Die Iris selbst scheint grün zu sein. Wären die Pupillen balkenförmig, müsste aber auch der Irisbereich um die Pupillen herum grün sein. Doch der ist weiß.

Auf dem vergrößerten Ausschnitt sieht man deutlich, dass seine Pupillen rund sind. DAS IST DEFINITIV NICHT ZU ÜBERSEHEN! Über und unter den Pupillen befindet sich lediglich ein grauer Schatten (vielleicht der dunkle Bereich zwischen zwei Fenstern/Scheinwerfern?), der die Pupillen oben und unten optische verlängert. Auf dem anderen Foto kann man das auch erkennen – man muss nur genauer hinschauen.

Außerdem macht Zuckerberg auf dem Foto einen sehr entspannten Eindruck. Und selbst wenn er bei dem Foto-Shooting seine Reptilienaugen kurz hat nicht verbergen können, hätte er dieses Foto anschließend mit Sicherheit aussortiert. Warum hätte er es zur Veröffentlichung freigeben sollen, da es doch seine Tarnung gefährdet?

Unabhängig davon kann fast jeder, der seine Fotosammlung durchsucht, ein paar Aufnahmen von sich, Freunden oder Verwandten finden, bei denen die Pupillen schlitzförmig aussehen. Demnach müssten wir fast alle Reptiloiden sein.

Keine Tarntechnologie

Folgende Überlegung drängt sich deshalb auf: Wenn es diese Reptiloiden gibt, sind sie technisch wahrscheinlich sehr hoch entwickelt. Kommen sie aus dem Weltall, besitzen sie wahrscheinlich den überlichtschnellen Raumschiffantrieb, die Antigravitation und noch ganz andere technische Möglichkeiten, von denen wir nur träumen können. Selbst wenn ihr Ursprung das Erdinnere ist, werden sie technisch sehr viel weiter entwickelt sein als wir. Doch eine einfache Tarntechnologie, zum permanenten Verbergen ihrer wahren Gestalt, besitzen sie nicht? – das ist kaum vorstellbar!

Die Ethische Rückständigkeit einer Millionen Jahre alten Zivilisation

Eine andere auffällige Beobachtung: Eine Spezies, die sich über viele Millionen (vielleicht sogar einige Milliarden) Jahren hinweg kontinuierlich weiterentwickelt hat (technisch, moralisch, ethisch), hat Gefallen daran, eine andere intelligente Spezies heimlich zu manipulieren und auszubeuten? Eine Spezies, die aus unserer primitiven Sicht auf der Stufe von Göttern steht, begnügt sich damit, eine andere Spezies hinters Licht zu führen? Besseres haben die nicht zu tun?

Den Reptiloiden ist es wahrscheinlich möglich, das gesamte Universum zu erforschen und ganze Sonnensysteme nach Belieben umzugestalten und noch viel, viel mehr (Stichwort: Dyson-Sphäre) – moralisch befinden sie sich jedoch auf der gleichen Stufe wie wir, vielleicht sogar noch darunter?

Diese Vorstellung ist ziemlich albern! Demnach wäre das »Ziel der Entwicklung des bewussten Lebens im Universum« die „Tyrannei“! Denn wenn die am weitesten entwickelten Lebewesen im Universum nicht besser drauf sind als beispielsweise Steinzeitmenschen mit ultramoderner Technik oder Faschisten des 20. Jahrhunderts, muss das so gesagt werden. Ich habe natürlich keine Ahnung, aber ich habe den Verdacht: Genau diese „Philosophie“ gefällt den Reptiloiden-Gläubigen!


  • Mondlandung der Amerikaner