Fleisch


Das Zeug, aus dem wir selbst bestehen

Vor­aus­ge­setzt, sie fres­sen nicht mehr weg als nach­wächst, könn­ten abso­lut alle Tie­re rei­ne Pflan­zen­fres­ser sein. Umge­kehrt ist das unmög­lich: Wür­den alle Tie­re sich nur von ande­ren Tie­ren ernäh­ren, frä­ßen sie sich sich gegen­sei­tig weg, bis nur noch ein ein­zi­ges Tier übrig blie­be, dass dann ver­hun­gern müss­te. Damit es Fleisch­fres­ser über­haupt geben kann, muss es also Her­bi­vo­ren geben.

Fleisch bleibt Fleisch

Men­schen bestehen zu einem gro­ßen Teil aus Fleisch. Das Tier­fleisch, das wir essen, wird in unse­rem Ver­dau­ungs­sys­tem in sei­ne diver­sen mole­ku­la­ren Bestand­tei­le zer­legt. Dar­aus bil­det unser Kör­per unter ande­rem dann neu­es Fleisch. Wir essen also Fleisch, um dar­aus Fleisch zu machen.

Es gibt kei­nen bedeu­ten­den Unter­schied zwi­schen den Sub­stan­zen Men­schen­fleisch und Tier­fleisch. Men­schen­fleisch ist im Prin­zip nur eine ande­re Sor­te Fleisch – das ist schon der gan­ze Unter­schied. Nur Exper­ten kön­nen bei­spiels­wei­se Schwei­ne­fleisch von Men­schen­fleisch unter­schei­den. Für einen Lai­en sehen bei­de Sor­ten gleich aus und schme­cken und rie­chen auch sehr ähn­lich.

Kei­ne Not­wen­dig­keit mehr zum Fleisch­essen

Wahr­schein­lich stimmt es, dass der Fleisch­ver­zehr in der vor­ge­schicht­li­chen Pha­se der Mensch­heit einer von meh­re­ren Fak­to­ren war, der unser Gehirn­wachs­tum und somit unse­re Ent­wick­lung beschleu­nig­te. Doch die­se Zei­ten sind vor­bei. Inzwi­schen ent­wi­ckeln sich unse­re Intel­li­genz und kogni­ti­ven Fähig­kei­ten auf eine ande­re Art wei­ter. Die­ser Vor­gang ist jetzt ein zum Teil bewuss­ter Pro­zess.

Die Tra­di­ti­on oder Kul­tur des Fleisch­essens ist bio­lo­gisch also nicht mehr sinn­voll und kul­tu­rell über­holt. Es wird Zeit, uns all­mäh­lich von die­ser archai­schen Ess­ge­wohn­heit zu lösen.

Die Legen­de: Zum Fleisch­essen gezwun­gen

Unse­ren Fleisch­kon­sum begrün­den und ver­tei­di­gen wir oft, indem wir ihn als alter­na­tiv­los bezeich­nen. Wir ver­ste­hen zwar meis­tens, dass das, was wir den Tie­ren in der Mas­sen­tier­hal­tung antun, schreck­lich und wider­lich ist. Doch da Fleisch nahr­haft und gesund ist (obwohl es Pflan­zen gibt, die genau­so gesund und nahr­haft oder sogar noch nahr­haf­ter sind), behaup­ten wir, es essen zu müs­sen.

Außer­dem schmeckt es uns, wir sind dar­an gewöhnt und wol­len auf die­sen Genuss nicht ver­zich­ten. Zusätz­lich wäre unser Ver­dau­ungs­sys­tem dar­auf ein­ge­stellt. Und viel­leicht unser Lieb­lings­ar­gu­ment: Fleisch essen ist natür­lich, denn Tie­re tun es ja auch! (Sonst leh­nen wir es übri­gens ab, uns mit Tie­ren zu ver­glei­chen. Ist ein sol­cher Ver­gleich jedoch nütz­lich, haben wir kei­ne Beden­ken, tie­ri­sches Ver­hal­ten zu zitie­ren, um unser eige­nes zu recht­fer­ti­gen.)

Zusätz­lich ent­hält Fleisch das so wich­ti­ge Vit­amin B12. Es stimmt zwar, nach heu­ti­gem Wis­sens­stand gibt es kei­ne Pflan­zen, die aus­rei­chend genug von die­sem Spu­ren­ele­ment ent­hal­ten. Wer weder Fleisch, Eier, Milch noch Fisch isst und auch kei­ne Coba­l­a­mi­ne-Prä­pa­ra­te ein­nimmt, lei­det also irgend­wann unter Vit­amin-B12-Man­gel. (Auf der nächs­ten Sei­te schla­ge ich eine naiv-uto­pi­sche Über­gangs­lö­sung für die­ses Pro­blem vor.)

Die übli­chen Aus­re­den

Aus all die­sen Grün­den wür­den wir Fleisch essen, weil wir es müs­sen, nicht weil wir es wol­len, behaup­ten wir oft. Doch das ist nur eine Aus­re­de: Um uns nicht mit den kata­stro­pha­len Zustän­den in der Mas­sen­tier­hal­tung aus­ein­an­der­set­zen zu müs­sen und unse­re Gewohn­hei­ten nicht ändern wol­len, glau­ben wir ger­ne alles, was die beschö­ni­gen­de Wer­bung und Fleisch­in­dus­trie behaup­ten. So ver­mei­den wir die Erkennt­nis, dass Lebe­we­sen, die nicht zu unse­rem sozia­len Umfeld gehö­ren, uns eigent­lich egal sind.

Anmer­kung:
Fisch ist für Fleisch eine Alter­na­ti­ve, denn die Kör­per­sub­stanz der Kie­men­at­mer ist anders als die der Land­le­be­we­sen. Vie­le Fisch­schwär­me im Oze­an scheint es nur zu geben, um höher ent­wi­ckel­ten Mee­res­be­woh­nern eine Nah­rungs­grund­la­ge zu geben. Doch wenn wir als Mensch­heit unse­re durch­schnitt­li­che Sen­si­bi­li­tät erhö­hen wol­len (was wir letzt­end­lich müs­sen), soll­ten wir auch irgend­wann auf­hö­ren, uns von Fische und ande­re Mee­res­tie­re zu ernäh­ren.

Der klei­ne Bru­der des Kan­ni­ba­lis­mus

Pro­vo­kant aber prag­ma­tisch aus­ge­drückt kann gesagt wer­den: Wenn wir Fleisch essen, ernäh­ren wir uns von Lei­chen­tei­len. Doch das soll­te in moder­nen Zei­ten als ekel­haft gel­ten.

Selbst­ver­ständ­lich ist es weder unge­sund noch unna­tür­lich, Fleisch zu essen. Wäre es das, hät­te die kar­ni­vo­re Ernäh­rungs­wei­se sich im Lau­fe der Evo­lu­ti­on nicht so erfolg­reich eta­blie­ren kön­nen. Not­wen­dig ist Fleisch als Nah­rung jedoch nicht – zumin­dest nicht mehr.

Zur­zeit ist die Mensch­heit zu die­ser Erkennt­nis aber noch nicht bereit bzw. fähig. Die Pro­ble­me, die die Welt augen­blick­lich im Griff haben (Krie­ge, Kli­ma­wan­del, zuneh­men­de Ver­ar­mung, aus­ufern­der Kapi­ta­lis­mus, Erstar­kung auto­ri­tä­rer Regie­run­gen), erlau­ben es nicht, sich sol­chen „Neben­pro­ble­men“ wie der Ernäh­rung zuzu­wen­den.

Trotz­dem muss die Mensch­heit sich sitt­lich, ethisch und mora­lisch (wei­ter­hin) wei­ter­ent­wi­ckeln (auch wenn der Pro­zess sehr lang­sam und kaum wahr­nehm­bar vor­an­schrei­tet), um die zukünf­ti­gen Pro­ble­me einer glo­ba­li­sier­ten Welt meis­tern zu kön­nen. Dazu gehö­ren auch unse­re Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten. Des­we­gen wird es Zeit, die­se aus Urzei­ten stam­men­de und im Prin­zip pri­mi­ti­ve Tra­di­ti­on nach und nach abzu­le­gen.

Fleisch soll­te im Lau­fe der nächs­ten 100 bis 200 Jah­re den Cha­rak­ter einer »Not­nah­rung« anneh­men.


Das Tier, dem Men­schen so ähn­lich

Träu­men­de Tie­re

Ein inter­es­san­ter Aspekt, der die Ähn­lich­keit zwi­schen Mensch und Tier deut­lich macht, ist die Tat­sa­che, dass auch Tie­re schla­fen müs­sen. Sie ver­lie­ren genau wie wir ein Mal am Tag gegen ihren Wil­len ihr Bewusst­sein. Und zumin­dest von eini­gen höher ent­wi­ckel­ten wis­sen wir, dass sie in die­ser Schlaf­pha­se träu­men – genau wie wir! Das beweist, die­se Tie­re besit­zen eben­falls zwei Bewusst­seins­zu­stän­de: ein Wach- und ein Schlaf­be­wusst­sein.

Wenn wir träu­men, haben wir kein kri­ti­sches Bewusst­sein und akzep­tie­ren selbst die absur­des­ten Traum­in­hal­te als nor­mal. Wachen wir dann auf, wun­dern wir uns manch­mal, im Traum die Absur­di­tä­ten der Gescheh­nis­se nicht bemerkt zu haben.

Bei den träu­men­den Tie­ren wird es daher ähn­lich sein. Auch sie wer­den einen Unter­schied zwi­schen der Traum- und Wach­welt ken­nen. Sie haben also – ähn­lich wie wir – eine inne­re Erleb­nis­welt und wer­den im Wach­zu­stand wahr­schein­lich davon auch wis­sen.

Ihr Wach­be­wusst­sein kann des­halb nicht den Cha­rak­ter eines Traum­be­wusst­seins haben – was manch­mal behaup­tet oder ver­mu­tet wird. Das soll­te uns zu den­ken geben.

Abge­wöh­nen statt ver­zich­ten

Wenn wir die Reduk­ti­on unse­res Fleisch­kon­sums öko­lo­gisch und öko­no­misch begrün­den (indem wir auf den enorm hohen Res­sour­cen­ver­brauch bei der Pro­duk­ti­on des Schlacht­viehs hin­wei­sen), han­deln wir rein ver­nunft­mä­ßig: Wir ver­zich­ten auf etwas, das wir sonst ger­ne täten. Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist jedoch mit der Absti­nenz eines Alko­ho­li­kers ver­gleich­bar und Absti­nen­zen tra­gen die Gefahr des Rück­falls in sich.

Des­halb soll­ten wir uns das Fleisch­essen nicht mit Zwang abge­wöh­nen. Manch­mal essen wir nach einer erzwun­gen vege­ta­ri­schen Pha­se mehr Fleisch als zuvor – selbst wenn Jah­re ver­ge­hen.

Not­wen­di­ge Sen­si­bi­li­sie­rung

Am bes­ten ist es, wenn wir das Inter­es­se an die­ser Gewohn­heit ver­lie­ren, indem wir uns bewusst machen, was Fleisch in der Regel ist: Nah­rung, die aus ande­ren Lebe­we­sen her­ge­stellt wird, die uns in vie­len Aspek­ten ähn­lich sind. Als empa­thiefä­hi­ge Lebe­we­sen soll­te uns das auf Dau­er nicht egal sein.

Wir müs­sen also unse­re Gleich­gül­tig­keits­hal­tung auf­ge­ben und uns für die Welt als Gan­zes inter­es­sie­ren. Mit mehr Empa­thie und einem wache­ren Bewusst­sein wer­den wir dann (qua­si als Neben­ef­fekt) nach und nach weni­ger Fleisch essen und ganz ent­spannt mit die­ser ana­chro­nis­ti­schen Ernäh­rungs­ge­wohn­heit auf­hö­ren, ohne auf etwas zu ver­zich­ten.

Wür­den wir alle unse­ren Fleisch­kon­sum um 90 Pro­zent redu­zie­ren (was eigent­lich ein­fach ist), brä­che die indus­tri­el­le Fleisch­pro­duk­ti­on und Tier­hal­tung auf der Stel­le zusam­men. Die Welt wäre dann eine ande­re.


VIT­AMIN B12


15 Gedanken zu „Fleisch“

  1. FLEISCH­KON­SUM führt zur Ver­ro­hung der Gesell­schaft und die Wür­de die Krö­nung der Schöp­fung Der MENSCH hat die­se schon fast auf­ge­ge­ben und man kann froh sein über Men­schen die durch die Ernäh­rung umzu­den­ken begin­nen und eine Sen­si­bi­li­sie­rung statt­fin­det für den Men­schen sei­nen ihm anver­trau­ten Geschöp­fen sie zu schüt­zen und zu ach­ten

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    • Ich glau­be nicht, dass das Essen von Fleisch zur Ver­ro­hung führt. Nur weil jemand Vege­ta­ri­er ist, bedeu­tet das nicht auch, dass er ein Mensch­freund ist. Fleisch essen ist natür­lich – wir Mensch haben es nicht erfun­den. Wür­de es den Tie­ren nicht gut tun, Fleisch zu essen, hät­ten die Kar­ni­vo­ren über die Mil­lio­nen Jah­re der Evo­lu­ti­on hin­weg eigent­lich aus­ster­ben müs­sen bzw. sich nicht so präch­tig wei­ter­ent­wi­ckelt dür­fen.

      Aber ich gebe dir natür­lich recht: Wir (also die Mensch­heit) müs­sen uns all­ge­mein sen­si­bi­li­sie­ren, und das schließt auch unse­re Ernäh­rung mit ein. Irgend­je­mand hat ein­mal sinn­ge­mäß gesagt: „Ich esse nie etwas, das zwei Augen hat, mit denen es mich anbli­cken kann.“ Das ist doch schon mal ein guter Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung.

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  2. Mein zwei­jäh­ri­ger Sohn Timo­thy rühr­te eine Zeit­lang täg­lich suchend mit mit sei­nem Löf­fel im Tel­ler und frag­te dabei immer sor­gen­voll:
    „Waren das auch mal Tie­re?“
    Alle Kin­der dach­ten dies, wir auch, und nicht alle spra­chen die­se Furcht aus!“

    Und jetzt die ande­re Sei­te der Medail­le:
    Seit 2. Novem­ber 1993 habe ich ein Haus der offe­nen Türe für Flücht­lin­ge und ein Ehe­paar Amen aus dem Sene­gal blick­te mich mal voll Ent­täu­schung an, als ich gesagt habe, dass ich gar nichts gegen das Aus­ster­ben von Kro­ko­di­len und Hai­en hät­te.
    Grund dafür war das Lesen eines Buches des Vor­fah­ren von Til­mann Prü­fer (ZEIT).
    Dr.Dr.Bruno und Emmy Gut­mann, die jahr­zehn­te­lang im dama­li­gen Tan­gan­ji­ka zu Füs­sen des
    Kili­man­dscha­ros gear­bei­tet haben und mit­er­leb­ten, wel­che Tra­gö­di­en durch Kro­ko­die gesche­hen sind.
    (Am Ran­de gesagt: Jedes zwei­te Baby, das als Zwil­ling zur Welt kam, wur­de übri­gens den Kro­ko­di­len über­las­sen, also nur eines von Mehr­lings­ge­bur­ten durf­te über­le­ben bis Gut­manns dage­gen gekämpft haben.)
    Haie fres­sen ihre Geschwis­ter im Mut­ter­leib.
    So Schö­nes und Schreck­li­ches geschieht durch die Natur und die Mytho­lo­gien aller Völ­ker
    ver­su­chen, die­sem Phä­no­men bei­zu­kom­men.…
    Eski­mos, Lapp­län­der, Inuits wären ent­setzt, wür­den wir Ihnen das Fischen madig machen,
    denn ohne es, wären schon ihre Vor­fah­ren aus­ge­stor­ben , also sie selbst gar nicht zum
    Leben gekom­men.

    Zum Schluss möch­te ich noch sagen, dass es mir immer auf­fällt, dass es Men­schen gibt, die vol­ler Güte und Erbar­men zu Tie­ren sind und ansons­ten über Lei­chen gehen.

    Ja noch etwas: Als Kind sah ich mal einer Kat­ze in die Augen und frag­te sie:
    „Sag mir doch, was bist Du denn? Woher kommt Dein Blick?“

    Kürz­lich ret­te­te ich eine Krö­te aus dem Kel­ler­fens­ter­schacht.
    In mei­ner Hand war so viel Erde und aus der Erde schau­ten zwei Augen.…

    Ich glau­be an Wie­der­ge­burt und habe Erin­ne­run­gen an mein frü­he­res Leben und mei­ne Kin­der
    erstaun­ten mich so, als sie sich als 4 und 7jährige dar­über unter­hiel­ten.
    Nur still­hal­te ich zuge­hört, kein Wort gesagt.

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  3. Jetzt habe ich einen Erd­beer­ku­chen und Schlag­sah­ne zube­rei­tet,
    also Tier­pro­duk­te Eier und Sah­ne ver­wen­det und weiss plötz­lich nicht,
    wie die­se mich beschen­ken­den Tie­re mal ster­ben sol­len.
    Wer weiß Rat?
    ???
    BIT­TE
    So wie ich in einem Kran­ken­haus mit lei­der lebens­ver­län­gern­der ärzt­li­cher Hil­fe
    oder mit vie­len Schmerz­ta­blet­ten in einem Ster­be­hos­piz?

    Täg­lich wer­den männ­li­che Küken ganz schnell geschred­dert,
    weil sie uns mal nicht zu Erd­beer­tor­te ver­hel­fen kön­nen.

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  4. Eine Kol­le­gin habe ich mal als 26jährige in Erlan­gen gefragt, war­um sie nur Tie­re und nicht Men­schen mag und sie wun­der­te sich über mich und ant­wor­te­te:
    „Men­schen sind böse, Tie­re nicht!“

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    • Da das Böse etwas ist, das es nur in der Men­schen­welt gibt, kann man auch sagen: „Men­schen kön­nen gut und böse sein, Tie­re jedoch weder gut noch böse.“ Sie sind sozu­sa­gen jen­seits davon. Gut und böse besit­zen nur in der Men­schen­welt Rele­vanz, da wir uns unse­rer bösen und guten Taten bewusst sein kön­nen. Tie­re jedoch nicht.

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      • Und war­um?
        Was soll mir das nüt­zen?
        Über dei­nen Kom­men­tar könn­te ich schrei­ben: „Der bedeu­tungs­lo­ses­te Kom­men­tar, den die Welt je gese­hen hat.“
        Wenn ich irgend­wel­che Denk­feh­ler oder etwas Ähn­lich mache, hilf mir bit­te.

      • Und trotz­dem befiehlt Jeho­va sei­nen Leu­ten ande­re Men­schen zu töten oder töten sie gleich selbst. Wer einen Tötungs­be­fehl nicht befolg­te, muss­te mit einer Stra­fe rech­nen.

        Mit „Du sollst nicht töten“ ist nur gemeint: „Du sollst kei­ne Leu­te dei­nes eige­nen Stam­mes töten.“ Gegen das Töten selbst hat­te Gott nichts – wie man an vie­len Stel­len im Alten Tes­ta­ment nach­le­sen kann. Jeho­va war zu die­sem Zeit­punkt auch noch ein rei­ner Kriegs­gott und hät­te anders auch kei­ne nen­nens­wer­te Anhän­ger­schaft gefun­den.

  5. Zu mei­ner Über­ra­schung konn­te ich ganz kur­ze Zeit nach dem Lesen und Schrei­ben obi­ger Abhand­lun­gen ein­fach gar kein Fleisch mehr essen und schmiss auch gefros­te­tes teu­res weg, obwohl ich doch immer strikt gegen das Ver­nich­ten von Lebens­mit­teln war.
    Nicht mal ver­schen­ken hät­te ich es kön­nen. Eugen Dre­wer­mann schrieb mal:
    „Was ein Gesicht hat, soll­te man nicht essen!“ Aber es gibt auch Tie­re ganz ohne Gesicht.
    Die isst er seit Jahr­zehn­ten eben­falls nicht.
    Die Fra­ge nach der Ernäh­rung der Vor­fah­ren der Inuits und Eski­mos kann ich aber wei­ter­hin nicht beant­wor­ten.
    Über­setzt heißt „Eski­mo“: „Roh­fleisch­esser“, wor­über sie sich belei­digt füh­len.
    Auch mei­nen vie­len Gäs­ten zulie­be will ich kein Fleisch mehr zube­rei­ten und für Weih­nach­ten jetzt in 8 Wochen wün­sche ich mir so, dass wir uns alle zusam­men Raclette-Menüs berei­ten und uns mehr Mühe dabei geben als sonst.
    Man muss dann schon von erfah­re­nen Vege­ta­ri­ern ler­nen,
    tie­ri­sche Pro­te­ine durch Nüs­se, Hül­sen­früch­te, Käse, Joghurt, Soja usw. zu erset­zen.
    Sonst bekommt man anfäng­lich Hun­ger­an­fäl­le.

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    • Sel­ten so viel Bull­shit gele­sen! Lasst die Tie­re in Ruhe! „Fleisch“ sind Lei­chen­tei­le, „Milch“ ist Mut­ter­Milch einer ande­ren Spe­zi­es und mit den Eiern woll­ten Müt­ter Babys aus­brü­ten! Ihr soll­tet Euch schä­men für sol­che Aus­beu­tung Geld zu zah­len!

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      • War­um so aggres­siv?

        Klar, der Mensch ist das ein­zi­ge Säu­ge­tier, dass im Erwach­se­nen­al­ter Baby­nah­rung zu sich nimmt (soweit ist weiß). Na und? Es ist eine von vie­len Umfunk­tio­nie­run­gen.

        Und nicht nur Men­schen essen Eier – vie­le Tie­re tun das auch. Nicht das Eier­es­sen und Milcht­rin­ken ist Aus­beu­tung, son­dern die fabrik­mä­ßi­ge Art, wie es heut­zu­ta­ge meis­tens geschieht.

        Ich glau­be nicht, dass ein Huhn was dage­gen hät­te, wenn man ihm ein paar Eier weg­nimmt, bzw. sie ihre Eier in einer ande­ren Situa­ti­on aus einem ande­ren Grund als der rei­nen Fort­pflan­zung legen.

        Kühe hät­ten wahr­schein­lich auch nichts dage­gen, als Milch­lie­fe­rant zu die­nen, wenn man sie nicht in Stäl­len anbin­den wür­de, wo sie ihr gan­zes Leben lang in ihrer eige­nen Schei­ße und Pis­se ste­hen müs­sen.

  6. ZITAT: Mit „Du sollst nicht töten“ ist nur gemeint: „Du sollst kei­ne Leu­te dei­nes eige­nen Stam­mes töten.“ ZITA­TEN­DE
    Das ist rei­ne Inter­pre­ta­ti­on.
    Es steht dort nur und ganz unmiß­ver­ständ­lich :Du sollst nicht töten.
    Denn das töten eines Lebe­we­sens nimmt der Welt das Licht.

    Der Mensch ist auf­grund sei­nes Gebiss´und dem Ver­dau­ungs­trakt kein Fleischfresser.Die Backenzähne/Mahlzähne sind für pflanz­li­che Nah­rung aus­ge­legt und auch der lan­ge Ver­dau­ungs­vor­gang ist ausgelegt,um aus pflanz­li­cher Nah­rung alles an Nähr­stof­fen raus zu wal­gen.
    Da Fleisch nach kur­zer Zeit anfängt Lei­chen­gif­te zu produzieren,ist es von Vor­teil einen kur­zen Darm und eine schnel­le Ver­dau­ung zu haben.So wie es bei Fleisch­fres­sern der Fall ist.

    Das Vit­amin B12 wird im Darm produziert.Im Mus­kel­fleisch ist es nicht vorhanden.Tieren für die Fleischproduktion,wird B12 ins Fut­ter gemischt.Es han­delt sich dabei um gen­tech­ni­sches ver­än­der­tes B12,welches im Fleisch gering vor­han­den ist und vom Men­schen geges­sen wird.
    Vor­aus­ge­setzt das Fleisch wird roh gegessen,dann ent­hält es noch Nährstoffe.Doch wird es erwärmt,gekocht/gebraten,dann war es das mit den Nährstoffen.Doch erst durch das Erhitzen,stellt es für den Men­schen kei­ne Gefahr dar und ist verdaulicher.Der Ener­gie­auf­wand dafür ist aber meist höher,als das,was im Fleisch ent­hal­ten war.

    Ver­gan­ge­nen Sonn­tag gab es in der Schweiz eine Volks­ab­stim­mung zur Abschaf­fung der Massentierhaltung.Der Zeit­punkt war dafür lei­der nicht der Bes­te und die Gegen­sei­te hat­te leich­tes Spiel bei der Argu­men­ta­ti­on. Immer­hin waren 40% für die Abschaf­fung.

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    • ZITAT: Mit „Du sollst nicht töten“ ist nur gemeint: „Du sollst kei­ne Leu­te dei­nes eige­nen Stam­mes töten.“ ZITA­TEN­DE
      Das ist rei­ne Inter­pre­ta­ti­on.
      Es steht dort nur und ganz unmiß­ver­ständ­lich :Du sollst nicht töten.
      Denn das töten eines Lebe­we­sens nimmt der Welt das Licht.

      Nein, das ist kei­ne Inter­pre­ta­ti­on. Über­all in der Bibel kann man schwarz auf weiß nach­le­sen, Gott hat nichts gegen das Töten. Er selbst tötet Men­schen, manch­mal auch aus einem unbe­deu­ten­den Grund: Lots Frau dreht sich um und muss des­halb ster­ben. Er zet­telt Ver­nich­tungs­krie­ge an und es scheint ihm auch Spaß zu machen, wenn Blut fließt. Oft befiehlt er sei­nen Leu­ten, ande­re Men­schen zu töten. Als Bibel­lieb­ha­ber weiß du das bestimmt bes­ser als ich.

      Also, was soll das Gere­de von dem „Du sollst nicht töten? Bes­ser soll­te es wohl hei­ßen: „Du sollst nicht töten, außer ich befeh­le es Dir“

      Der Mensch ist auf­grund sei­nes Gebiss´und dem Ver­dau­ungs­trakt kein Fleisch­fres­ser.

      Von wem weißt du das eigent­lich? Das sagen doch die links-grün ver­si­ff­ten Wis­sen­schaft­ler, die auch die Lüge von der Mond­lan­dung ver­brei­ten und die Inva­si­on der Rep­ti­lo­iden leug­nen und behaup­ten, es wür­de das Coro­na-Virus wirk­lich geben usw. War­um glaubst du ihnen aus­ge­rech­net in die­ser einen Sache?

      Mag ja sein, dass der Mensch kein Gebiss hat, das ide­al zum Fleisch­essen geeig­net ist. Na und? Das muss es auch gar nicht. Wir sind für vie­les nicht ide­al geeig­net und tun es trotz­dem. Ursprüng­lich war Milch eine rei­ne Säug­lings­nah­rung, doch irgend­wann haben wir als Erwach­se­ne begon­nen Milch zu uns zu neh­men und jetzt ver­trägt es fast die gesam­te Mensch­heit.
      Auch Flei­sch­un­ver­träg­lich­kei­ten bei Men­schen kom­men vor, wer­den aber ziem­lich sel­ten beob­ach­tet.

      Die Backenzähne/Mahlzähne sind für pflanz­li­che Nah­rung aus­ge­legt und auch der lan­ge Ver­dau­ungs­vor­gang ist ausgelegt,um aus pflanz­li­cher Nah­rung alles an Nähr­stof­fen raus zu wal­gen.
      Da Fleisch nach kur­zer Zeit anfängt Lei­chen­gif­te zu produzieren,ist es von Vor­teil einen kur­zen Darm und eine schnel­le Ver­dau­ung zu haben.So wie es bei Fleisch­fres­sern der Fall ist.

      Dann am bes­ten auch kon­se­quent sein und pflanz­li­che Nah­rung nur als Roh­kost essen. Denn auf gekoch­te oder gegar­te Nah­rung war vor einer Mil­li­on Jah­ren unser Ver­dau­ungs­sys­tem auch nicht ein­ge­stellt.

      Vor­aus­ge­setzt das Fleisch wird roh gegessen,dann ent­hält es noch Nährstoffe.Doch wird es erwärmt,gekocht/gebraten,dann war es das mit den Nähr­stof­fen.
      Doch erst durch das Erhitzen,stellt es für den Men­schen kei­ne Gefahr dar und ist verdaulicher.Der Ener­gie­auf­wand dafür ist aber meist höher,als das,was im Fleisch ent­hal­ten war.

      Na ja, das ist jetzt Quatsch. Du meinst also, der Homo erec­tus hät­ten vor einer Mil­li­on Jah­ren oder so ange­fan­gen, sein Fleisch zu kochen und zu bra­ten, obwohl es dann viel weni­ger nahr­haft ist? War­um hät­te er das tun sol­len? Etwa, damit er mehr essen muss­te, um satt zu wer­den?

      Viel­leicht meinst du mit Nähr­stof­fen aber »Vital­stof­fe«, also Mine­ra­li­en und Vit­ami­ne. Die wer­den zum Teil natür­lich beim Kochen und Bra­ten zer­stört, es blei­ben aber immer noch genug übrig.

      Koh­len­hy­dra­te, Eiwei­ße und Fet­te wer­den beim Kochen und Bra­ten nicht zer­stört. Der Nähr­wert des Flei­sches ändert sich nur unwe­sent­lich, wenn es gebra­ten oder gekocht wird. Es wird dadurch leich­ter ver­dau­lich – und schmeckt übri­gens auch bes­ser.

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