Rein­ras­sig­keit schwächt die Wider­stands­kraft


Tier­zucht und Mono­kul­tur

Hun­de, Kat­zen oder auch Pfer­de, die auf Rein­ras­sig­keit gezüch­tet wer­den, sind krank­heits­an­fäl­li­ger und besit­zen all­ge­mein eine weni­ger gute Kon­sti­tu­ti­on. Intel­li­genz­bes­ti­en sind sie in der Regel auch nicht. Die­se Tat­sa­che ist all­ge­mein bekannt und kann beob­ach­tet wer­den. Es gibt kei­nen Grund zu der Annah­me, die­ser nega­ti­ve Züch­tungs­as­pekt wür­de sich nur auf die Tier­welt beschrän­ken.

Wir wis­sen heu­te auch, dass Mono­kul­tur schäd­lich für die Pflan­zen ist. Sie macht die Pflan­zen krank­heits­an­fäl­li­ger und weni­ger wider­stands­fä­hig gegen­über Schäd­lin­ge und Umwelt­ein­flüs­se. Misch­kul­tur hin­ge­gen bewirkt eine höhe­re Wider­stands­fä­hig­keit. Das lässt sich auf den Fel­dern und Gemisch­t­plan­ta­gen beob­ach­ten. Auch die­ses Prin­zip lässt sich auf alle Lebe­we­sen über­tra­gen, also auch auf die mensch­li­che Spe­zi­es.

Ent­wick­lungs­brem­se Rein­ras­sig­keit

Kul­tu­ren und Völ­ker sind Orga­nis­men, die wach­sen und sich ent­wi­ckeln. Sie sind alle unter­schied­lich. Wären alle Men­schen und Kul­tu­ren gleich, könn­te die Mensch­heit sich nicht wei­ter­ent­wi­ckeln, da es nichts gäbe, was sich ergän­zen und kom­bi­nie­ren lie­ße.

Aus der Ergän­zung, der Ver­schmel­zung der Ver­schie­den­ar­tig­kei­ten ent­steht Neu­es.

Die­ses Neue ist ein wich­ti­ger Fak­tor für die Wei­ter­ent­wick­lung der Mensch­heit als Gan­zes. Damit wir uns wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen, müs­sen wir unter­schied­lich sein. Das ist die wesent­li­che Erkennt­nis.

Als Eth­ni­zis­ten, Ras­sis­ten oder auch Neo­na­zis glau­ben wir, das deut­sche Volk müs­se kul­tu­rell und bio­lo­gisch vor Ver­un­rei­ni­gung geschützt wer­den, damit es nicht dege­ne­riert. Die­se Theo­rie geht davon aus, dass gene­ti­sche Ein­heit­lich­keit bes­ser ist als gene­ti­sche Viel­falt. Das deut­sche Volk wäre tech­no­lo­gisch und kul­tu­rel­le in vie­len Berei­chen Vor­rei­ter und Vor­bild, weil es gene­tisch homo­ge­ner ist als ande­re Völ­ker, den­ken wir als lei­den­schaft­li­che Natio­na­lis­ten. Die­se Theo­rie wider­spricht jedoch den Beob­ach­tun­gen. Denn betrach­tet man die Deut­schen in ihrer Gesamt­heit, kann kei­ne gene­ti­sche Ein­heit­lich­keit beob­ach­tet wer­den — eher das Gegen­teil.

Im deut­schen Gen­pool fin­den wir nach­weis­lich alles: rot‑, blond‑, schwarz- und braun­haa­ri­ge, klei­ne, gro­ße, dün­ne, brei­te, dicke, ath­le­ti­sche, pyk­ni­sche und auch asthe­ni­sche Men­schen. Und natür­lich jede Men­ge Mischun­gen.

Von jedem euro­päi­schen “Men­schen­typ” ist als etwas dabei. Rein­ras­sig­keit schließt eine solch extre­me Varia­bi­li­tät jedoch aus. Die Varia­ti­ons­brei­te ist dort sehr gering. „Rein­ras­si­ge“ Men­schen (und natür­lich auch Tie­re) ähneln sind vom Typ her sehr, was den Kör­per­bau und die Phy­sio­gno­mie betrifft. Doch das kann von den Deut­schen ganz bestimmt nicht gesagt wer­den.

Aus die­ser Beob­ach­tung lässt sich ablei­ten: Soll­ten wir Deut­sche tat­säch­lich auf­grund gene­ti­scher Eigen­schaf­ten erfolg­rei­cher in Kul­tur, Tech­no­lo­gie und Wirt­schaft sein, als ande­re Natio­nen, dann nicht des­halb, weil wir eine „rei­ne Ras­se“ dar­stel­len, son­dern eher eine gute Mischung aus allen Tei­len des euro­päi­schen Kon­ti­nents sind.

Unter­schied­li­che Phy­sio­gno­mi­en, Haar­far­ben und Haut­ty­pen sind Anzei­chen einer hohen gene­ti­scher Diver­si­tät, ein­heit­li­che oder sehr ähn­li­che Phy­sio­gno­mi­en, Haar­far­ben und Haut­ty­pen hin­ge­gen ein Hin­weis auf gene­ti­sche Homo­ge­ni­tät. Ver­gli­chen mit den Deut­schen sind bei­spiels­wei­se Tür­ken, Juden und Süd­ita­lie­ner rela­tiv „rei­ne Ras­sen“. Als Deutsch­na­tio­na­le soll­ten wir die­se leicht erkenn­ba­re Tat­sche end­lich aner­ken­nen.

Lebens­ret­ter Viel­sei­tig­keit

Die Mensch­heit gibt es viel­leicht nur des­halb noch, weil sie aus unter­schied­li­chen Kul­tu­ren, Län­dern, Eth­ni­en, Indi­vi­du­en und Kon­sti­tu­ti­ons­ty­pen besteht.

Die­se fri­schen ihren jewei­li­gen Gen­pool seit Jahr­tau­sen­den instink­tiv peri­odisch oder kon­ti­nu­ier­lich gegen­sei­tig auf. Gäbe es nur einen »Men­schen­typ«, bei­spiels­wei­se den deut­schen, wäre die Spe­zi­es Mensch even­tu­ell schon längst aus­ge­stor­ben, zumin­dest hät­te sie sich deut­lich lang­sa­mer ent­wi­ckelt.
Mehrere Gesichter, die in einem dunkeln Raum schwebenDas bes­te Bei­spiel für man­gel­haf­ten gene­ti­schen Aus­tausch sind viel­leicht die aus­tra­li­schen Urein­woh­ner. Bevor im 17. Jahr­hun­dert die ers­ten euro­päi­schen See­fah­rer Aus­tra­li­en erreich­ten, hat­ten die Abori­gi­nals seit 10000 Jah­ren kei­nen Kon­takt mehr zu ande­ren Völ­kern. Wür­de es stim­men, dass gene­ti­sche Rein­heit vor­teil­haft für die Ent­wick­lung eines Vol­kes ist, hät­ten die por­tu­gie­si­schen See­fah­rer auf ein hoch ent­wi­ckel­tes Volk tref­fen müs­sen. Doch die Abori­gi­nals waren damals noch auf der Stu­fe von Stein­zeit­men­schen. Ihre Phy­sio­gno­mie und all­ge­mei­ne Erschei­nungs­form macht zusätz­lich einen “dege­ne­rier­ten” Ein­druck.

Rein­ras­sig­keit (die es zu 100 Pro­zent nie gege­ben hat und auch nie geben wird) führt also in die Sta­gna­ti­on, denn ihr Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al ist beschränkt, erschöpft sich frü­her oder spä­ter. Des­halb holen sich alle indi­ge­ne Völ­ker, die iso­liert irgend­wo im Urwald leben, hin und wie­der “frem­des Blut” (in Form vom Men­schen­raub) von einem ande­ren Stamm. “Ras­si­sche Ver­un­rei­ni­gung” belebt also den Gen­pool eines Vol­kes. Wir kön­nen es beob­ach­ten: Dort, wo der gene­ti­sche Aus­tausch zwi­schen den Län­dern hoch ist (bei­spiels­wei­se im mit­tel­eu­ro­päi­schen Raum), war und ist die kul­tu­rel­le, sozia­le und tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung stär­ker aus­ge­prägt als in Regio­nen, in denen die Län­der sich gegen­ein­an­der abgren­zen.

Natür­lich haben sich auch die ara­bi­schen Län­der über den Zeit­raum der Geschich­te aus­ge­tauscht, so wie über­all, wo Län­der anein­an­der­gren­zen. Die­se „Aus­tauschra­te“ ist im west­eu­ro­päi­schen Raum jedoch beson­ders hoch, denn die Situa­ti­on in die­ser Regi­on (mit Deutsch­land im Zen­trum) ist ein­zig­ar­tig in der Welt: Dort tref­fen seit tau­send Jah­ren 20 ver­schie­de­ne Völ­ker auf­ein­an­der, jedes mit einer ande­ren Kul­tur.

Die geo­lo­gi­sche Beschaf­fen­heit und das Kli­ma West- und Mit­tel­eu­ro­pas machen es den Men­schen dort außer­dem leicht und die Län­der sind dicht gepackt. Die Aus­tauschra­te ist viel­leicht allein aus die­sem Grund in Mit­tel­eu­ro­pa höher als anders­wo.

Ein moder­nes Bei­spiel für Völ­ker­ver­mi­schung und gene­ti­sche Unrein­heit sind die USA. Die­ser aus viel­leicht zwei Dut­zend unter­schied­li­chen euro­päi­schen, afri­ka­ni­schen und asia­ti­schen Völ­kern und Eth­ni­en zusam­men­ge­setz­te Staat ist heu­te das erfolg­reichs­te und mäch­tigs­te Land der Erde. Wäre „Völ­ker­ver­mi­schung“ also schäd­lich für die Ent­wick­lung eines Lan­des, müss­ten die USA heu­te das rück­stän­digs­te der Welt sein. Doch das Gegen­teil ist der Fall.

Natio­na­le Inzucht, die tota­le Endo­ga­mie

Blick durch eine StacheldrahtrolleFami­liä­re Inzucht lässt bei Tie­ren und Men­schen die Nach­kom­men­schaft dege­ne­rie­ren, för­dert signi­fi­kant geis­ti­ge und kör­per­li­che Behin­de­rung – das weiß jeder. Auf einer sehr viel brei­te­ren Basis ist dies auch bei der »natio­na­len Inzucht« so, der tota­len Endo­ga­mie. Wür­den bei­spiels­wei­se Deut­sche stets nur mit Deut­schen Kin­der zeu­gen, wür­de das zwar kei­ne kör­per­li­che oder geis­ti­ge Behin­de­rung der Kin­der bedeu­ten, jedoch bekä­me das „Poten­zi­al des deut­schen Gen­pools“ kei­ne Erwei­te­rung mehr, es wür­de sta­gniert. Und über Hun­der­te von Genera­tio­nen hin­weg fän­de dann eine schlei­chen­de Dege­ne­rie­rung der Deut­schen statt, kaum merk­bar und auf brei­ter Basis. Die Deut­schen wür­den im Lau­fe der Jahr­hun­der­te oder Jahr­tau­sen­de kon­ti­nu­ier­lich krank­heits­an­fäl­li­ger wer­den und ihr durch­schnitt­li­cher IQ sta­gnie­ren oder sogar rück­läu­fig sein. Selbst­ver­ständ­lich gilt das für alle Natio­nen. Völ­ker, die über Jahr­tau­sen­de hin­weg iso­liert leben, ent­wi­ckeln sich kaum wei­ter.

Natür­lich ist die gene­ti­sche Ver­mi­schung nur einer von meh­re­ren Fak­to­ren, die die wis­sen­schaft­li­che und wirt­schaft­li­che Vor­macht­stel­lung der mit­tel­eu­ro­päi­schen und nord­ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten bis ins 20. Jahr­hun­dert erklärt. Die kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen spie­len eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le. Wer bei­spiels­wei­se vor 1000 Jah­ren in den nörd­li­chen Regio­nen der nörd­li­chen Hemi­sphä­re nicht für den Win­ter vor­sorg­te, ver­hun­ger­te oder erfror wahr­schein­lich. Dort wur­de man zum Erfin­dungs­reich­tum genö­tigt, denn man bekam nichts geschenkt.

In den tro­pi­schen Regio­nen war und ist eine sol­che Vor­ge­hens­wei­se hin­ge­gen nicht zwin­gend not­wen­dig. Man kann dort — wenn man will — das gan­ze Jahr in den Tag hin­ein­le­ben, ohne mit lebens­be­dro­hen­den Kon­se­quen­zen in der zwei­ten Jah­res­hälf­te rech­nen zu müs­sen. Nur dort, wo wir her­aus­ge­for­dert wer­den, gibt es lang­fris­tig auch Impul­se zur tech­no­lo­gi­schen und sozia­len Wei­ter­ent­wick­lung.

Exo­ga­mie (Frem­de­he) ist daher extrem wich­tig. Nimmt die Glo­ba­li­sie­rung in den nächs­ten Jahr­zehn­ten und Jahr­hun­der­ten wei­ter­hin stark zu, wäre sie ein wich­ti­ger Begleit­um­stand, der hilft, die Mensch­heit zukunfts­fä­hi­ger zu macht.

Wir müs­sen auf­hö­ren uns mit der Regi­on zu iden­ti­fi­zie­ren, die zufäl­lig unser Geburts­ort ist, und soll­ten uns statt­des­sen mehr und mehr als Erden­bür­ger ver­ste­hen. Deut­sche, Eng­län­der, Ame­ri­ka­ner, Juden, Chi­ne­sen und alle ande­ren Natio­nen der Welt müs­sen ihre natio­na­le Ego­zen­trik auf­ge­ben, damit die Mensch­heit als Gan­zes ent­ste­hen kann. Denn eine gespal­te­ne Mensch­heit kann die Pro­ble­me und Her­aus­for­de­run­gen einer glo­ba­li­sie­ren Welt nicht lösen. Und die kommt mit Sicher­heit.


BESCHRÄNKTHEIT DER RASSISTEN