Gottes Wille ist menschlich


Nur Menschen besitzen einen Willen

Oft wird vom Willen Gottes gesprochen. Er will, dass wir an ihn glauben, seine Gebote einhalten, auf eine bestimmte Art leben und Ähnliches mehr. Doch:

Zeigt jemand einen Willen, zeigt er seine Unvollkommenheit.

Eine hügelige Landschaft, teilweise in Nebelschwaden eingehüllt.

Der Wollende ist noch nicht perfekt, denn er strebt eine Zustandsveränderung an. Doch das Vollkommene kann nicht verändert werden und unzufrieden sein. Vollkommenheit bedeutet absolute „Zufriedenheit“ und wer absolut zufrieden ist, strebt nichts an. Nur der Unvollkommene strebt etwas an und hat Intentionen, stellt Bedingungen, will sich oder etwas verändern oder erreichen. Das trifft auf Menschen zu, aber niemals auf Gott, einem Lebewesen, dem seine Gläubigen Unendlichkeit und Vollkommenheit attestieren. Folglich dürfte Gott keinen Willen besitzen, denn laut Definition kann er kein veränderbares Wesen sein.

Sollte es stimmen, dass Gott einen Willen hat, wäre er also nicht vollkommen, nicht perfekt, nicht absolut, nicht das Höchste. Und damit wäre er nicht Gott, sondern bloß ein Wesen mit unglaublich viel Macht, das zur Durchsetzung seiner Interessen auch brutale Gewalt anwendet.
Wer souverän ist, benötigt keine Gewalt. Eine solche Vorgehensweise ist typisch menschlich.
Gewaltanwendung ist die niedrigste Methode zur Problembewältigung. Und so, wie wir in den Heiligen Schriften Gott beschreiben, ist er alles andere als vollkommen. Der biblische Gott ist äußerst unzufrieden. Manchmal wendet er fiese Tricks an, die einem guten und souveränen Gott nicht würdig sind. Das entlarvt ihn als Mensch mit allmächtigen Fähigkeiten:

Er hat Bedürfnisse – genau wie ein Mensch.
Er stellt Bedingungen – genau wie ein Mensch.
Er ist eifersüchtig – genau wie ein Mensch.
Er hat Pläne – genau wie ein Mensch.
Er kennt Hass und Liebe – genau wie ein Mensch.
Er ist jähzornig – genau wie ein Mensch.
Er ist ungeduldig – genau wie ein Mensch.
Er sagt manchmal die Unwahrheit – genau wie ein Mensch.
Er bricht manchmal seine Versprechen – genau wie ein Mensch.
Er ist grausam und gewalttätig – genau wie ein Mensch.
Er ist besitzergreifend – genau wie ein Mensch.
Er ist unzufrieden – genau wie ein Mensch.

 

Eine halbtransparente Struktur, wie ein zerrissener Schleier, durch den Figuren zu sehen sind.

All diese Eigenschaften sind nicht göttlich, sondern typisch menschlich. Sie spiegeln die Intention eines egozentrischen Willens wider. Gäbe es tatsächlich einen solchen Gott, stände es schlecht um die Menschheit. Wir wären den Launen und der Willkür eines Wesens ausgeliefert, das nicht zurechnungsfähig ist, während es die Macht besitzt, absolut alles zu vernichten.

Der biblische Gott sündigt

Laut Bibel gibt es sieben Todsünden: Maßlosigkeit, Habgier, Trägheit, Wollust, Hochmut, Neid und Zorn. Die meisten davon begeht Gott selbst:

Zorn:

Oft wird in der Bibel vom Zorn Gottes gesprochen. Zornig ist Jehova ziemlich oft, beispielsweise wenn er ganze Städte oder Völker auslöschen lässt, oder bei der Sintflut gleich fast alle Menschen. Zorn ist eine extrem impulsive und menschliche Gemütserregung, nicht selten mit Gewaltausbrüchen gekoppelt und ein Zeichen von starker Unausgeglichenheit.

Neid:

Gott bezeichnet sich selbst als eifersüchtig. Eifersucht ist dem Neid sehr ähnlich. Seltsamerweise ist Gott eifersüchtig auf andere Götter, die es gar nicht gibt, da er laut eigenen Angaben der einzige existierende Gott ist.

Habgier:

Gott ist sehr besitzergreifend. Er will alles haben und über alles bestimmen. Er lässt allein seinen Willen gelten. Obwohl er der Schöpfer von allem ist und rein rechtlich auf alles ein Anrecht hat, könnte er trotzdem großzügiger sein.

Maßlosigkeit:

Ist der Habgier ähnlich: Der Habgierige kann nicht genug kriegen und ist maßlos. Er kennt seine Grenzen nicht. Gott hat uns zwar den freien Willen gegeben, trotzdem will er bestimmen, wie wir denken, fühlen und uns verhalten. Er möchte nicht, dass wir unsere moralischen Regeln selbst entwickeln. Wer sich seinem Willen nicht beugt, muss damit rechnen, getötet zu werden.

Trägheit:

Wenn man will, kann man Gott Trägheit vorwerfen: Trägheit im Denken. Die Trägheit des Denkens ist vielleicht die schlimmste aller Faulheiten. Mit einem kreativen und beweglichen Verstand wüsste Gott, dass man Menschen mit Gutmütigkeit und Großzügigkeit besser zur Folgsamkeit animiert, als mit Gewaltandrohung und Strafe.

Alles in allem wirkt Gott wie ein verzogenes Kind, das nie gelernt hat, seinen Willen zu beherrschen. Von einem allmächtigen, unendlich weisen Wesen erwartet man jedoch ein völlig anders Verhalten. Es ist klar, dass diese Eigenschaften nur die Ängste unserer archaischen Vorfahren widerspiegeln. Doch heute sollten wir längst wissen, dass sie einem guten Gott nicht gerecht werden.
In Matthäus, Kapitel 5, sagt Jesus sinngemäß: Selig sind die Sanftmütigen, die Barmherzigen, die Friedfertigen … () Demnach kann Gott nicht selig sein, denn er ist weder sanftmütig noch barmherzig und schon gar nicht friedfertig. Doch niemand nimmt ihm das übel – ganz im Gegenteil!

9 thoughts on “Gottes Wille ist menschlich

  1. Die menschlichen Eigenschaften, die vor allem oder nur im Alten Testament *Gott* zugedacht werden, sind nach meinem Dafürhalten allzu menschliche, unerlöste Projektionen menschlichen Seins auf Gott.
    Wenn es Gott, einen Allmächtigen gibt, würdigt dieses Gottesbild Gott herab. Im muslimischen Glauben darf man sich kein B i l d , also keine Vorstellung von Gott machen. Deshalb sind auch Bilder von Allah, Mohamed, seinen Propheten in einer Moschee nicht erlaubt. Existiert nicht auch im Alten Testament das Verbot sich von Gott ein Bild zu machen? Auch in Synagogen sind m.E. keine Bilder vom Unaussprechlichen vorhanden.
    Die Vorstellung Gott menschliche Eigenschaften zu geben, entsprechen vor allem den Glaubensinhalten des Alten Testamentes und stehen im Widerspruch zum Neuen Testament.
    Jesus hat meines Wissens nicht von Eigenschaften Gottes, Gottvater gesprochen.
    Auch deshalb wird vom „Neuen Bund“ durch Jesus-Botschaften gesprochen.
    Dem Satz “ Es ist klar, dass diese Eigenschaften nur die Ängste unserer archaischen Vorfahren widerspiegeln “ dürfte eher der Wahrheit entsprechen.

    1. Nicht nur eine Abbildung ist ein Bild – eine Beschreibung ist es ebenfalls. Vielleicht sogar ein noch stärkeres. In diesem Sinn gibt es auch im Islam Bilder von Gott – auch dort werden Gott alle möglichen Eigenschaften nachgesagt. Die erste und wichtigste ist wohl seine Größe und Macht, seine zweite vielleicht Grausamkeit. In jeder einzelnen Sure steht geschrieben, dass die Ungläubigen und Frevler ins Feuer geworfen werden sollen oder das man ihnen kochend heißes Wasser einflößen soll. Das ist eine schlimme Folter. Auf eine andere schlimme Art foltert der alttestamentarische Gott Menschen – siehe das Deuteronomion. Das sind die Bilder, die wir uns von Gott gemacht haben. Da braucht es keine optischen Abbildungen. Die menschlichen Eigenschaften von Gott sind unsere Bilder, die wir uns von ihm machen.
      Aber auch im neuen Testament haben wir Bilder von Gott. An irgendeiner Stelle sagt Jesus beispielsweise: „… Gott mag es, wenn ihr leidet …“ Das ist schon ein ziemlich krasses Bild.

      Du schreibst:
      Die Vorstellung Gott menschliche Eigenschaften zu geben, entsprechen vor allem den Glaubensinhalten des Alten Testamentes und stehen im Widerspruch zum Neuen Testament.

      Aber ist nicht Gott selbst eine reine Vorstellung, also nicht nur seine Eigenschaften? Und so widersprüchlich sind diese beiden Testamente auch nicht. Das neue ist nur moderater als das alte – weniger menschenfeindlich, weniger grausam – aber nicht ohne Menschenfeindlichkeit! Auch Jesus gibt manchmal grausame und menschenverachtende Worte von sich. So droht er ziemlich oft mit ewigen Höllenqualen, Verdammnis und Ähnlichem bzw. von der Strafandrohung gegen Andersgläubige ganz allgemein. Freundliche, verständnisvolle Menschen machen so etwas nicht.
      Im Lukasevangelium steht, wenn Jesus sich der Welt erneut offenbart, wird es so sein, wie zu Zeiten der Sintflut. Also 99% aller Menschen werden dann sterben. WOW! Inhumaner geht es kaum! (LK. 19; 24, 26-32)
      Und so geht es weiter. Auch das neue Testament ist voll von Grausamkeiten. Sein angeblich humaner Charakter ist nur eine Legende, eine Schönfärberei.

      1. Herr Michael,
        Ihr Eingehen auf meinen Kommentar überzeugt mich nicht. Lukas war kein Zeitzeuge und Jünger von Jesus, wie auch andere Evangelisten, Aposteln und insbesondere auch Paulus.Von Jesus ist mir gegenwärtig nur die Entschiedenheit gegenüber den Geldwechslern im Tempel bekannt, die auf eine angemessene und nachvollziehbare Aggression (= adgredi) hindeuten. Wenn Sie bitte Aussagen von Jesu und nicht seinen Aposteln zitieren, die die Grausamkeit Jesus bezeugen können. Seine Botschaft war eindeutig die Nächstenliebe, die „Agape“ und nicht Destruktivität. Sich hauptsächlich auf Aussagen im Alten Testament zu beziehen und nicht auf das Neue Testament führt an der Wahrheit über Jesus vorbei.

        1. Herr oder Frau Stephanoi,
          alles was Sie schreiben, stimmen wohl, doch mit der eigentlichen Sache oder Frage hat es nur wenig zu tun.

          Als Erstes fällt mir auf: Wenn Sie den Aussagen der Apostel und Evangelisten schon nicht trauen können, wie kommen sie darauf, den Aussagen der Historiker zu trauen? Nach welchen Kriterien gehen Sie vor, wenn sie sagen: „Dieser Quelle kann man trauen, der anderen aber nicht?“ Außerdem ist die Existenz des historischen Jesus keinesfalls gesichert. Man spricht lediglich von einer 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit. Letztendlich ist Jesus also nur eine Legende. Und wenn es Jesus tatsächlich gegeben hat, wird er wahrscheinlich nur einer von vielen Predigern gewesen sein, den man später zu dem hochstilisiert hat, was er heute für uns ist. Ähnlich war es auch bei der Artus-Sage. Dieser Mechanismus ist bekannt.

          Als Zweites: Die Aussagen (von Jesus), die Ihnen gefallen, stufen Sie als authentisch ein, die Aussagen, die Ihnen nicht gefallen, als etwas, was ihm in den Mund gelegt wurde. Ihre Vorgehensweise scheint zu sein: „Wenn es mir gefällt, ist es wahr – wenn es mir nicht gefällt, unwahr.“ Anhand dieser „Kriterien“ verifizieren wir meistens unsere sogenannten Wahrheiten.

          Sie Schreiben:
          Sich hauptsächlich auf Aussagen im Alten Testament zu beziehen und nicht auf das Neue Testament führt an der Wahrheit über Jesus vorbei.

          Aber die paar wenigen Beispiele, die ich zitiere, sind doch alle aus dem neuen Testament! Bei meinen Zitaten über Jesus beziehe ich mich zu 100% auf das neue Testament. Ihren letzten Satz verstehe ich deshalb nicht. Das, was Sie in ihrem letzten Satz behaupten, tue ich schlicht und einfach nicht!

          Festzuhalten ist: Wenn wir (religiös) glauben, glauben wir stets das, was man uns beigebracht hat zu glauben. Das geschieht meistens in unserer Kindheit. Oder wollen Sie etwa behaupten, dass wir als Erwachsene Jesus „entdecken“? Selbst wenn wir in unserer Kindheit nichts mit Jesus und der Religion anfangen konnten und erst später zu ihm „gefunden“ haben, war das nur möglich, weil man uns in unserer Kindheit bereits davon erzählt hatte. Niemand entdeckt die Religion als Erwachsener, wenn ihm in seiner Kindheit nicht davon erzählt wurde. Doch in unserer Kindheit wurden wir alle indoktriniert und manipuliert. Das ist uns selten bewusst und gefallen tut uns diese Vorstellung erst recht nicht – deswegen lehnen wir sie entschieden ab.
          In unserem Religionsunterricht hat man uns also Legenden und Mythen erzählt. Man hat uns natürlich beigebracht, zusätzlich zu glauben, dass es keine Legenden und Mythen sind – denn sonst würde das Ganze nicht funktionieren.

          Wer glauben will, aber nicht an Jesus oder Gott glauben kann, der glaubt vielleicht an UFOs oder Verschwörungstheorien. Wer auch daran nicht glauben kann, glaubt vielleicht an den Kommunismus, Nationalismus oder irgendeine andere Ideologie. Irgendetwas finden wir halt immer, woran wir glauben können, wenn wir uns glaubend in Leben orientieren wollen. Ich kann da keinen wesentlichen Unterschied erkennen.

          Übrigens: „Herr Michael“ ist ein wirklich schlechter Stil. Wenn Sie mich nicht duzen wollen, sollten Sie eine Anrede weglassen oder im Impressum nachschauen. Da steht mein Nachname.

          1. Zunächst danke für das Eingehen auf meinen Kommentar.
            Ich glaube und vertraue auf Botschaften ( von Jesus), die eine tiefe menschliche, existenzielle Wahrheit sind und auch psychologisch nachvollzogen werden können, wie beispielsweise die Bergpredigt, die Seligpreisungen und die Gleichnisse. Diese Aussagen kamen nicht aus dem Nichts, sondern müssen von einem
            sehr spirituellen Menschen ausgesprochen worden sein. Sie werden Jesus zugesprochen und haben zweitausend Jahre überlebt und sehr viele Menschen tief bewegt. Was spricht dagegen, dass diese Worte, die die Alte Welt erreicht hat, nicht von einem Jesus gekommen sind ? Aus der Bergpredigt, den Seligpreisungen, den Gleichnissen spricht eine tiefe Zuwendung und Empathie zum Menschen und zeugt von der zentralen Botschaft der Liebe und nicht der Verurteilung und Verdammung.
            Diese Worte wurden vermutlich auch nicht von Aposteln, Evangelisten und auch nicht der römischen Staatskirche verändert, obwohl sie nicht im Interesse der weltlichen Macht standen.
            Zu den anderen Fragen möchte ich gerne später eingehen.

  2. Mit Gott hatte ich den allermeisten Liebeskummer und ich stritt viel mit Jesus, jahrzehntelang.
    Und einmal „sagte“ ich auf dem Weg zum Supermarkt hier innerlich kurz zu ihm:

    „Du hast Dich mit Deiner komplizierten, widersprüchlichen Botschaft nur 30 Monate abgestrampelt und wir schmerzvoll jahrzehntelang!!!“
    Das ist unfair.

    Aber seit ich weiß, dass Jesus ein einfacher junger Mann war, der überlegt hat und sich prüfte, ob er in dieser Zeit der besonders großen Messiaserwartungen diese eventuell stillen könnte, müsste, tut mir das Ganze nicht mehr so weh.

  3. Hallo Stephanoi,
    einen Satz schrieben Sie missverständlich: „Lukas ist nicht Augenzeuge gewesen wie die anderen Evangelisten, besonders Paulus …….“
    Was meinten Sie?
    Es gibt doch keinen einzigen Augenzeugen unter den Verfassern des Neuen Testaments,
    hierin sind sich auch die Bibeltreuen einig. Und Paulus war an Erzählungen über die Aussagen des sehr jungen, also lebensunerfahrenen Jesus (siehe u.a..seine extrem unverständige Meinung über Scheidung der Ehen, die sowieso fast immer nicht aus freiem Entschluss zustande kamen!) einfach nicht interessiert.
    Das erkennt man sehr leicht an den echten, sowie an den, unter seinem Namen verfassten, also dreizehn!

  4. Das erkennt man an den dreizehn Briefen des Paulus eindeutig.
    Er wird der eigentliche Gründer des Christentums genannt. Er hat Christus kreiert!

    Und diesen gabes nie. Und der, der Jesus war, hatte leider auch nicht recht.

  5. Stephanoi,
    verzeihen Sie, im obigen Schreiben habe ich „Zeitzeugen“ und „Augenzeugen“ gleichgesetzt.
    Es ärgert mich, dass ich bei meinem jahrelangen Schreiben keine einzige Seite ohne Fehler hinkriege, sei er ethisch oder intellektuell.
    Wichtig war mir aber zu betonen, dass Paulus und Jesus sich nie kennengelernt haben, vertragen hätten sie sich aber dabei eh nicht!
    Aber alles hat Sinn. Ohne Fehlerquote würden wir das Suchen nach dem Wahren aufgeben,
    Zwischenerkenntnisse missachten.
    Tapfer haben wir zu sehen, dass die Botschaft Jesu den unteren Level des humanen Umgangs mit den doch sowieso leidenden Menschen einfach nicht erreichen konnte.

    Guten Willens war der Menschensohn, das Menschenkind Jesu, aber fehlbar.
    Er hatte teils Empathie, aber die Menschen trotzdem doch sehr erpresst, ihnen Angst gemacht,
    seelisch gefährliche ambivalente, also zwiespältige Gottesvorstellungen weiter weiter verkündigt. Dann hat er – wie Propheten in der alttestamentlichen Zeit – verlangt, dass wir diesen Gott lieben müssen, was doch krank machen kann, wenn man keine schützende Nonchalance hat.
    Feindesliebe ist eine gute Sache, also gute Gesinnung auch gegenüber Terroristen usw.zuhaben,
    aber Jesus liebte seine Feinde nicht!
    Als Kind geschiedener Eltern empfand ich folgenden Satz hässlich, missgönnerisch, unliebend, ja auch undifferenziert:
    „Wer eine Geschiedene freit, ist ein Ehebrecher!“
    Hätten die Römer ihn nicht getötet, wäre er vielleicht 60 oder gar 90 Jahre alt geworden, hätte er sich eventuell sehr geschämt und sich entschuldigt, weil er t a t s ä c h l i c h zu vielen Selbsttötungen beigetragen hat.
    Auch wegen sehr vielen anderen Sachen hätte er sich hoffentlich geniert. Dass er nicht erfüllteste Hoffnungen gemacht hat, sich immer wieder krass widersprochen hat, menschliche Seelen deformierte durch überfordernde Auflagen, was dann auch noch 2000 Jahre zwanghaft weitergegeben worden ist.
    Fortsetzung folgt, aber schreiben Sie bitte, bevor ich auf die wichtigsten Überlegungen eingehe.

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