Problem Mensch


Der Mensch ist das Problem

Zitat: »Wir haben alle Möglichkeiten, die Welt friedlich und freundlich zu gestalten. Stattdessen gibt es jede Menge Elend, Gewalt, Kriege, krasse Ausbeutung und Ähnliches mehr auf diesem Planeten.«

Das ist das Paradoxon, das es aufzulösen gilt. Die Situation auf dem Planeten Erde ist nämlich ziemlich absurd. Vergleichbar ist sie mit einer Gruppe Gestrandeter auf einer tropischen Insel. Dort gibt es alles, was Menschen für ein paradiesisches Leben brauchen. Doch statt dass man es sich gut gehen lässt, das Leben genießt und kreativ tätig ist, streitet man sich ständig. Nach und nach bilden sich Gruppen heraus, die sich bekämpfen. Jede Gruppe beansprucht Privilegien für sich, obwohl die Insel für jeden genügend Platz bietet. Das Resultat ist eine ständige Unzufriedenheit aller Inselbewohner. Irgendwann weiß niemand mehr, was der ursprüngliche Auslöser für die Konflikte war, sodass Streit und Konkurrenzdenken jetzt das Leben der Gestrandeten definieren und als normal empfunden werden.

Eine diffus durchscheinende Fläche, wie ein schmutzige Fenster

Beobachtet man dieses Treiben als Außenstehender, fragt man sich unweigerlich, warum diese Leute sich so verhalten und kann über so viel Dummheit nur den Kopf schütteln. Doch obwohl wir es vielleicht nicht glauben wollen: Dieses Bild beschreibt sehr gut die Situation auf der Erde! Auch wir leben auf einer Insel, die uns all das, was wir zum Leben brauchen, im Überfluss bereitstellt. Entweder sehen wir es nicht oder verschließen unsere Augen davor. Vermutlich ist es eine Kombination aus beidem. Und inzwischen, nach so vielen Jahrtausenden der Kriege, der Ausbeutung, des Missbrauchs und der Manipulation, ist dieses Verhalten zu unserer zweiten, vielleicht sogar zu unserer ersten Natur geworden.
Uns sind die Missstände in der Welt zwar bekannt, doch eigenartigerweise bringen wir sie nicht mit unserem Verhalten in Verbindung. Obwohl alles Geschehen in der Welt zu 100 Prozent auf unsere Taten und unser Wirken zurückzuführen ist, glauben wir, es hat nichts mir uns zu tun. Bevorzugt geben wir den Regierungen, den Konzernen und Managern – kurzum den Minderheiten – die Schuld für alles, was nicht okay ist in der Welt. Uns selbst, als Konsumenten und Wähler, die wir Nutznießer all dessen sind, halten wir hingegen für unschuldig. Wir unterscheiden nämlich zwischen Normalbürgern und Machtmenschen.

Minderheiten sind unsere Sündenböcke

Ein rot-schwarzer Nebel

Doch Regierungen und Konzerne werden von Menschen geleitet, die in den meisten Fällen Normalbürger waren, bevor sie ihre Machtposition erhielten. Nur selten wird ein Mensch als Machtmensch geboren. Es gibt viele Machtmenschen, die gegen Ausbeutung und Manipulation der Bevölkerung waren, bevor sie zu Machtmenschen wurden. Wie kommt es, dass Menschen, die von sich sagen, sie würden niemals andere manipulieren oder missbrauchen, es doch tun, sobald es ihnen möglich wird? Wie kommt es in so vielen Fällen zu dieser Mutation vom Normalbürger zum Macht missbrauchenden Machtmenschen? Die Antwort ist einfach:

Wir sind auf unterschiedliche Arten alle inkonsequent, das heißt, unbewusst unehrlich, sobald es um die Beurteilung unserer eigenen Gefühle und Intentionen geht. Oft passen wir unsere Meinungen unserer Lebenssituation einfach nur an.

Leben wir beispielsweise in ärmlichen Verhältnissen oder ist unser Leben bedeutungslos, sind uns die Ideale der Ehrlichkeit und Anständigkeit oft sehr wichtig. (Was nicht bedeutet, wir würden nicht schummeln, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet.) Denn wir brauchen eine Erklärung für unsere wirtschaftliche und soziale Abseitsstellung und die geben wir uns, indem wir sagen: „Ich bin zu ehrlich, um in dieser egoistischen Welt erfolgreich zu sein.“
Werden wir dann reich, bekommen wirtschaftliche oder politische Macht (vielleicht durch Zufall), vergessen wir diese Ideale meistens sehr schnell, weil der Glaube an sie seine Funktion verloren hat! Diese Funktion war: Uns unser Leben besser aushaltbar zu machen.

Das Problem sind demzufolge nicht die Wirtschaftssysteme, die Banken, Konzerne, Manager oder Politiker, sondern unser heuchlerischer Grundcharakter! Wir sind ehrlich, solange Ehrlichkeit uns einen Vorteil bietet. Bringt Unehrlichkeit uns einen Vorteil, sind wir unehrlich.
Ein beige-braunes Relief von einer Katze-Adler Chimäre

Wir missbrauchen das Prinzip und den Ausdruck Ehrlichkeit als Manipulationswerkzeug gegen uns selbst und andere, das wir virtuos beherrschen. Wir vergessen ziemlich schnell, dass die Systeme, Konzerne und Banken unsere Erfindungen sind. Sie bringen nur das zum Ausdruck, was wir in unserem Inneren sind: Egoisten und auch Egozentriker! Natürlich sind nicht alle Menschen so, doch leider viel zu viele.
Denn Tatsache ist:

Menschen fallen über andere Länder her, führen Kriege, rauben andere Menschen aus oder versklaven sie.
Menschen vergewaltigen Frauen und missbrauchen Kinder.
Menschen beuten andere Menschen aus und bringen sie in Abhängigkeit.
Menschen betrügen Menschen, leugnen den Betrug und kommen sich schlau dabei vor.
Menschen stürzen andere Menschen ins Elend und haben ein Machtgefühl dabei.
Menschen sagen: nach mir die Sintflut! Was kümmern mich die anderen? Hauptsache mir geht’s gut!

Wir sind verhinderte Machtmenschen

Die skizzenhaften Umrisse eine Gestalt, die ihre Arme in die Höhe reißr

Und wir sind Menschen! Nicht du oder ich tun das, aber wir als Gemeinschaft, Nationen oder als Spezies! Es kommt nicht darauf an, wer im konkreten Fall Kriege führt, Menschen ausbeutet, vergewaltigt, missbraucht, umbringt oder ins Elend stürzt. Wichtig ist zu erkennen, dass es Menschen sind, die sich aus der Masse aller Menschen rekrutieren. Sie sind ein Produkt dieses Planeten und bringen das zum Ausdruck, was in vielen von uns potenziell vorhanden ist: Die Bereitschaft, das eigene Leben auf Kosten anderer zu gestalten.

 

 

Bevor ich das Opfer bin, bin ich lieber Täter, rechtfertigen wir unser Verhalten.
Mache ich das nicht, macht es sowieso jemand anderes, ist unsere zynische Verteidigung.
Jeder ist sich selbst der Nächste, lautet unsere Gleichgültigkeitsformel.

Mit diesen und ähnlichen Parolen immunisieren wir unser Gewissen gegen eventuelle Bedenken. Und solange wir nicht bereit sind, auf diese egoistische Sichtweise zu verzichten, wird sich die Situation auf diesem Planeten nicht ändern. Wir können zwar weiterhin unsere Institutionen und Systeme beschuldigen, neue einführen oder die Regierungen wechseln, doch all das ändert nichts, denn das Problem sind wir, ist unsere Unfähigkeit oder unser Unwille zur bedingungslosen friedlichen und freundlichen Koexistenz. Wir brauchen also keine neuen Systeme oder andere Regierungen, sondern neue Menschen, einen anderen Menschentyp. Doch den gibt es leider nur rudimentär. Es werden wohl noch Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende vergehen, bis aus dem Homo sapiens ganz allmählich der Homo inbellis (für Krieg unbrauchbar) oder der Homo pacalis (friedlich) entsteht.


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9 thoughts on “Problem Mensch

  1. Guter Text, aber ich befürchte, bei aller Komplexität des Textes, so einfach ist es nicht. Was mich interessiert ist, wie bist du auf diese Gedanken gekommen, das hier zu verfassen? Der Normale 08/15 Mensch beschäftigt sich nicht mit solchen Themen. Geht arbeiten und hasst seinen Nächsten. Ich finde es faszinierend, den Menschen in den Mittelpunkt deiner Gedanken zu stellen. Habe aber ein anderes Model, welches in die linke politische Richtung geht. Funktioniert aber auch nicht wirklich.
    Es ist spannend zu beobachten, dass Menschen, in denselben Systemen der "Marktwirtschaft", in z. B. reichen Ländern, meist unglücklich und &äuml;ngstlich sind, wobei das System immer mehr zum Überwachungsstaat verkommt. Und Menschen in armen Länder Südamerikas oder Nordafrikas doch meist einen glücklicheren und zufriedeneren Eindruck machen. Das System ist dasselbe. Es ist vermutlich eine Mischung aus Umständen/Systemen/Politik und Mensch. Ein System, welches die Arbeiter/Proletarier oder Arme ausbeutet und auf dem Rücken und Leben der Armen und Ungebildeten aufgebaut ist, kann auch mit einem "Gutmenschen" nicht funktionieren. Weil das System die Basis der Mensch und die Arbeitskraft zerstört. Ein gutes System, welches den Mensch in den Mittelpunkt stellt oder als gleich und ebenbürtig mit den Reichen oder Privilegierten stellt, kann nicht mit Menschen voller Hass, Neid und Zorn funktionieren. Da der diesen Zustand nach unten weiter gegeben wird und wieder zu Hass und Leid führt. Ich würde mich freuen, wenn du mir mal schreibst, um mir deine Gedanken weiter zu erläutern und über deinen Standpunkt zu diskutieren. Email ist angegeben. Philosophischen Gruß Daniel

    1. Hallo Daniel,

      erst mal danke für deinen anregenden Kommentar.

      Möglicherweise hast du recht, und es ist nicht so einfach wie es mir scheint. Denn wenn es wirklich so einfach wäre/ist, warum haben wir das Problem nicht schon längst gelöst? Sicher sein kann ich mir da nicht. Aber: Vielleicht ist es ja doch einfach, und wir wollen nur nicht, dass es es einfach ist! Wenn du dich auf meinem Block weiter umsiehst, wirst du feststellen, dass „Einfachheit“ ein mehr oder weniger zentrales Thema bei mir ist. Es gibt auch eine Seite die so heißt.
      Ich habe den Eindruck, dass wir Menschen (absichtlich oder unabsichtlich) viele Aspekte des Lebens verkomplizieren, oder eine Entkomplizierung verhindern oder vermeiden, um so bestimmten Erkenntnissen aus dem Weg gehen zu können. Vielleicht ist das nur eine fixe Idee von mir, weil sie eben auch einfach ist und ein einfaches Lösungsmodell liefert.

      Ja, die normalen Menschen interessieren sich nicht für diese Sichtweise. Der normale Mensch interessiert sich i.d.R. eigentlich nur für das, was ihm gesagt wird. Das ist ganz schön traurig und ein Thema für sich. Entweder ist es den Leuten mehr oder weniger egal, dass die Welt in einem so schrecklichen Zustand ist, oder sie sagen, dass die Politik, die Wirtschaftssysteme, die Banken, Geheimbünde oder was auch immer dafür verantwortlich sind. Und dagegen ist man machtlos, sagen die Leute, man muss sich einfach damit abfinden, sagen die meisten Menschen. (Man sollte aber auch berücksichtigen, dass die meisten Menschen so sehr in ihrem Alltag und dem damit verbundenen Stress eingebunden sind, dass sie weder Energie noch Zeit haben, sich über so etwas Gedanken zu machen.)

      Sicherlich mag da etwas dran sein, zumindest was die Politik, die Wirtschaftssysteme und die Banken angeht. Doch übersehen (meiner Meinung nach) die meisten Menschen dabei folgendes: All diese Systeme und Institution sind von Menschen (also uns!) gemacht und werden von Menschen (also uns!) geleitet und von Menschen (also uns!) am Leben gehalten. Diese Systeme wurden uns nicht aufoktroyieren, sie sind unser Werk. Politik, Wirtschaft und die Sozialsysteme spiegeln in gewisser Weise die Menschheit als Ganzes und den Menschen als Einzelwesen wider, im Kleinen wie im Großen, im Inneren wie im Äußeren. So wie die Wirtschafts- und Sozialsysteme sind, sind auch wir: Heuchlerisch, korrupt, widersprüchlich, verlogen, ineffizient usw. Natürlich gibt es Ausnahmen. Natürlich gibt es bessere und schlechtere Systeme, genauso, wie es bessere und schlechtere Menschen gibt. Das Dilemma bei der Sache ist nur: Wenn man als ehrlicher und freundlicher Mensch in einer unehrlichen und unfreundlichen Welt lebt und nicht untergehen will, muss man sich gegen die Unehrlichkeit und Unfreundlichkeit wehren. Doch wie soll man das machen, ohne dabei selbst unehrlich und unfreundlich zu werden? Oder anders gesagt: Wie kann man Gewalt mit Gewaltlosigkeit „bekämpfen“? Geht das überhaupt? Vermutlich nicht wirklich, man wird wahrscheinlich nicht umhinkommen, selbst (zum Teil) die Methoden anzuwenden, die man eigentlich ablehnt … und dann … ohne es richtig zu merken, wird man selbst zu dem, was man eigentlich gar nicht sein will. Die Situation ist schizophren.

      Naja, wie kommst du darauf, dass ich nicht links bin? Ich muss allerdings sagen, dass, seitdem es die sogenannte „Linkspartei“ gibt, ich mich nicht mehr links nenne, da „Die Linke“ für mich ein bürgerlicher Verein ist (ähnlich wie die DKP), und für mich schließen sich Bürgerlichkeit und Linkssein gegenseitig aus. Für mich ist „links“ bisher immer ein anderes Wort für „unbürgerlich“ gewesen. Vielleicht sehe ich das aber auch zu eng.

      Dass die meisten Menschen in den armen Ländern tatsächlich glücklicher und zufriedener sind, als in den reichen Industrieländer, halte ich zum Teil für eine Legende. Ausgenommen sind da vielleicht die sogenannten indigenen Völker (von denen es kaum noch welche gibt), aber was wissen wir schon wirklich darüber? Es ist unsere romantische, idealisierende Interpretation, die nicht viel taugen muss.

      Ich denke, dass die Probleme, die man in den armen Ländern hat, anderer Natur sind, als in den reichen Industrieländern. Der Anteil der Menschen an der Gesamtbevölkerung, die potenzielle Diebe, Mörder, Vergewaltiger, Ausbeuter usw. sind, ist in allen Ländern und Völkern wohl gleich groß. In einem Land, in dem der tägliche Überlebenskampf jedoch hart ist, werden diese Menschen viel schneller aktiv (weil die Hemmschwelle durch die soziale Not herabgesetzt ist), als in Ländern, in denen es keinen harten Überlebenskampf gibt. Und diese Menschen reißen dann die Menschen, die eigentlich friedlich und freundlich leben wollen, mit sich, nötigen sie dazu, sich ebenfalls so zu verhalten, wenn sie überleben wollen. Das allgemeine soziale Klima in diesen armen Ländern ist deshalb sehr angespannt, weil jeder ständig auf der Hut sein muss. Jedenfalls, die Bilder oder Filme, von den sehr armen Ländern, zeigen oft sehr angespannt Menschen, Menschen, die ständig damit beschäftigt sind, ihre Umgebung zu checken, ob irgendwelche Gefahren drohen.

      Eine interessante Ausnahme bildet da Kuba: Ich habe in letzter Zeit mehrere Reportagen über Kuba gesehen und bemerkt, dass die Menschen dort nicht angespannt sind. Niemand scheint dort Angst zu haben, er könnte etwas falsches sagen und deswegen Schwierigkeiten bekommen. Die Menschen sind dort zwar arm (obwohl nicht extrem arm), jedoch entspannt.

      Du schreibst: „Ein System, welches den Arbeiter/Proletarier/ oder Armen ausbeutet und auf dem Rücken und Leben der armen und ungebildeten aufgebaut ist, kann auch mit einem "Gutmensch" nicht Funktionieren.“

      Ich finde, ein System kann keine Menschen ausbeuten. Es sind immer Menschen, die andere Menschen ausbeuten oder auch nicht ausbeuten. Deshalb müssen die Menschen sich ändern, dann hört auch die Ausbeutung auf.

      Und was hältst du davon: „Wenn alle Menschen „Gutmenschen“ sind, dann sind alle Menschen Gut! Dann gibt es keine Kriege, keine Ausbeutung, keinen Hunger und kein Leid mehr – ohne System!

      In gewisser Weise bin ich also gegen jede Art von Systemen die das Leben, die Gesellschaften von Menschen regeln, gestalten oder steuern. Wir sollten systemlos leben. Systeme sind dort gut und wichtig, wo etwas funktionieren soll oder muss. Systeme haben stets etwas Mechanisches und Lebloses an sich und sollten deshalb auch nur dort zur Anwendung kommen, wo es um Mechanik geht, also bei Maschinen, Geräten oder Computerprogrammen. Wenn Systeme benutzt werden, um eine menschlich Gesellschaft zu regeln, bedeuten das eigentlich nur Stagnation.

      Auf der Startseite von meinem Block habe ich es so formuliert:

      „Die Systeme sind nur so gut wie die Menschen, von denen sie gestaltet und "gelebt" werden. Würde es ein Gesellschaftssystem geben, das ein friedliches und kreatives Zusammenleben aller Menschen erzeugt, hätte es sich schon längst im Laufe der Menschheitsgeschichte in irgendeinem Land der Erde herauskristallisiert und von dort aus auf die gesamte Welt übertragen, denn das, was am besten funktioniert, setzt sich letztendlich auch durch. Doch das ist nie geschehen, und deshalb scheint es ein solches System nicht zu geben. “

      Besser kann ich es nicht formulieren.

      Für mich stellt sich das Problem etwa so dar: Ein bestimmter Anteil der Bevölkerung (vielleicht 10-20%, ich habe aber keine Ahnung, ist auch nicht so wichtig), hat kein Problem damit (warum auch immer, ist an dieser Stelle auch nicht wichtig), das eigene Leben auf Kosten Anderer zu gestalten, durch Ausbeutung, Raub, Mord, Betrug usw. Der Hauptteil der Bevölkerung würde jedoch gern ein Leben in friedlicher und freundlicher Koexistenz leben, aber diese 20% verderben alles, sodass ein Teil der eigentlich 80% friedlichen Gesellschaft (vielleicht die Hälfte) sich genötigt sieht, ebenfalls ihr Leben (teilweise) auf Kosten Anderer zu gestalten, nach dem Motto: Bevor ich zu den Opfern gehöre, gehöre ich lieber zu den Tätern. Die zweite Hälfte der 80%, die sich weigert zu den Tätern zu gehören, haben keine Möglichkeit sich dieser Ausbeutung zu entziehen, wenn sie nicht selbst so werden will, wie ihre Ausbeuter.

      Und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein System daran etwas ändern könnte. Man kann die Menschen nur vorübergehend dazu zwingen (mit Gewaltandrohung) friedlich und freundlich zu sein (doch das ist keine richtige Friedlichkeit), sie aber nicht zu friedlichen und freundlichen Menschen umerziehen. Wie ich schon schrieb: Würde ein solches System möglich sein, hätte es sich schon längst irgendwo entwickelt und dann wüssten wir auch davon.

      Das beste, was es zur Zeit zu geben scheint, ist vielleicht Kuba. Mal sehen, was sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte daraus entwickelt.

  2. Das Wort Gutmensch entstammt dem Nazijargon und betitelte ganz verächtlich jemanden, der politisch oder ethnisch Verfolgte nicht preisgab bzw. die Gegner der Nazis nicht denunzierte oder, ganz allgemein, nicht mitgemacht hat. Schizophren – da es ja irgendwie die Verachtung für das eigene Handeln derer ausdrückt, die es verwendeten. Ich hoffe, das war jetzt verständlich ausgedrückt.

    Es langte angeblich auch nur der Verdacht, dass man den Ereignissen kritisch entgegensieht, um als Gutmensch zu gelten, was das dann für die betreffenden Personen bedeutete ist wohl klar.

    Aber wo wäre die Welt, ganz speziell Europa heute, ohne die wenigen Gutmenschen von einst?

  3. Hallo!

    Ihr grübelt nun schon so lange. Ihr lebt, ihr Menschen. Dann sterbt ihr und irgendwann wird wieder etwas ausgegraben und erkannt, dass damals auch schon gegrübelt wurde! Ich hoffe meine Verwandten kommen endlich, schalten eure Münder ab, lehren euch nur zu leben. Kein Schmerz mehr, nur Glück und ein unendlich freies Univerum. Das schafft ihr nie alleine. Lasst uns helfen oder bleibt so, wie ihr seid! Eure Brüder und Schwestern

  4. Ich hatte vergessen zu sagen, dass mir diese Seite sehr gut gefällt, Michael. Ich erkenne auch deine guten Absichten. Ich erkenne auch Verborgenes, das bei euch Strategie genannt wird und es hilft dir vielleicht manchmal beim ertragen deiner Schmerzen. Aber eine wirkliche Befreiung wirst du erst erleben, wenn du selbst, nur du in dich selbst auf Reise gehst und deine angeborenen Energien endlich nutzt! Befreie dich von allem, in dir verborgenem Gift der gesamten der Menschheit. ZEOLITH !!! MMS !!! YOGA !!! KEINE MEDIEN !!! Und du wirst einige Jahrhunderte voraus sein. Dein Planet ist leider nur ein Testfeld. Mach was draus. In liebe, Ich

    1. Hallo Ich bin`s!

      Danke für deinen Kommentar.

      Er hat mich daran erinnert, dass auf meinem Blog (weitestgehend) eine Dimension fehlt: die spirituelle Dimension! Doch das ist kein Zufall und auch kein Versehen, sondern pure Absicht! Alle spirituellen oder esoterischen Aspekte des Lebens habe ich bewusst ignoriert. Die Probleme der Welt, der Menschheit oder der einzelnen Menschen selbst, besitzen größtenteils einen weltlichen, alltäglichen und pragmatischen Charakter. Auf dieser Ebene behandle ich unsere Probleme auch, denn um Menschen ansprechen und zum Nachdenken anregen zu können, bedarf es einer Sprache, welche die Menschen auch verstehen. Ob mir das gelingt, ist natürlich noch eine andere Frage.

      Du hast recht, wenn du sagst, dass wir zu viel grübeln, zu viel denken, uns zu sehr an der Oberfläche aufhalten. Aber das ist alles, was wir haben! So funktionieren wir bisher. Es grübeln jedoch nicht alle Menschen! Es gibt auch genug Menschen, die sich keine überflüssigen Gedanken machen, die einfach nur leben, ohne sich Sorgen um ihre Zukunft zu machen.

      Du nennst dich selbst nur „ich“ und sprichst von „euch“ oder „Ihr“, niemals von "wir". Bist du denn keiner von „uns“? Kommst du von woanders her? Vielleicht von einem anderen Planeten? Direkt mit einem Raumschiff oder als Inkarnation als Menschen?

      Als ich dieses Blog eingerichtet habe, hieß es noch „Planet der Dummen“. Ich bezeichnete mich damals (spielerisch) als Außerirdischen, der auf der Erde gestrandet war und das Treiben der Menschen kopfschüttelnd kommentierte. Wenn es dich interessiert: Auf der Seite „Dummheit“ habe ich am 9. Juli um 22 Uhr 30 meinen damaligen Eröffnungstext als Kommentar (weiter unten) veröffentlicht.
      Ich fand die Idee damals gut, bin von diesem Konzept dann jedoch wieder abgekommen. Ganz pragmatisch und nüchtern, so wie mein Blog jetzt ist (meine ich zumindest), finde ich es besser.

      Für mich ist wichtig: Einfachheit und Offenheit, sie bewirken Entspanntheit und sind meinem Verständnis nach die besten „Heilmittel“. Erst wenn wir uns innerlich und äußerlich entspannen, können wir uns auch besser selbst erkennen und aus diesem Erkennen heraus können wir uns dann weiterentwickeln. Doch das ist ein Prozess, der sehr viel Zeit beansprucht. Wahrscheinlich wird die Menschheit noch ein paar Tausend Jahre brauchen, um insgesamt besser drauf zu kommen. Zeolith, MMS und Meditation (Yoga) können dabei Hilfsmittel sein. Wenn unsere Weiterentwicklung oder auch „Heilung“ dauerhaft sein soll, sollten wir uns jedoch nicht auf Hilfsmittel verlassen. Wir müssen es schon selber tun, und das heißt: Wir müssen es wirklich wollen. Und das ist meiner Meinung nach das eigentliche Problem: Wir wollen uns eigentlich nicht verändern, denn Veränderung (also Weiterentwicklung) geht selten ohne Schmerzen.

      Gewissermaßen erinnerst du mich an mich selbst, wie ich vor 20 oder 30 Jahren war. (Das hört sich arrogant an, ich weiß!) Damals habe ich solche Sachen, wie du sie geschrieben hast, auch noch von mir gegeben. Ich sah alles aus der spirituellen oder esoterischen Perspektive. Und ich fühlte mich toll, weise und auserwählt! Doch ich habe mich weiterentwickelt. (Hört sich auch arrogant an.) Du denkst vielleicht, dass ich mich eher zurück entwickelt habe, weil ich jetzt nicht mehr so rede wie du. Du selbst empfindest dich wahrscheinlich als sehr weit entwickelt, und denkst, dass du Dinge weißt und verstanden hat, die der Normalverstand nicht erkennen kann. Das mag sicherlich so sein, doch ich bin sicher: Es geht noch sehr viel weiter über das hinaus, was du dir jetzt vorstellen kannst. Du bist erst am Anfang deiner Reise und nicht etwa schon am Ende. Erst wenn du verstanden hast, dass jedes Meinen, Denken und Wissen nur Tricks des Verstandes sind, mit denen wir uns selbst beweihräuchern, damit wir uns erleuchtet fühlen können, hast du dich wirklich weiterentwickelt. Insofern ist das, was du schreibst und denkst, nichts Besonderes. Viele Menschen denken so etwas. Es sind Konzepte aus dem Verstand und fungieren als Ablenkung von den eigentlichen Problemen. Es ist ein Art Spiel, eine Phase, die vorübergeht. Ich hatte sie auch mal.

      Ich empfehle dir: Beobachte dich selbst und deine Gedanken. Versuche den Ursprung deiner Gedanken und deiner Meinungen zu finden. Versuche ganz ehrlich zu dir selbst zu sein, auch wenn es schmerzhaft ist. Sei nüchtern und schonungslos im Umgang mit dem, was du denkst und glaubst, auch wenn es schmerzhaft ist! Stell dir selbst Fragen, wie beispielsweise: Woher weiß ich das? Warum bin ich davon überzeugt? Welche Gefühle habe ich, wenn ich diese Gedanken habe? Was bedeuten mir diese Gefühle? Was würde es für mich bedeuten, wenn sich meine Gedanken als falsch erweisen?
      Sei gegenüber dir selbst so offen wie es nur geht! 

       

      Bist du in der Lage, diese Worte an dich heran zulassen, dich mit ihnen zu beschäftigen, oder schmetterst du sie einfach zur Seite?

       

      Liebe Grüße
      Michael

  5. Hallo Michael!

    Danke für deine schnelle Kontaktaufnahme. Du hast schon alles erkannt, auch Einzelnes von mir. Nicht schlecht. Gestern Nacht wollte ich mal kein Mensch mehr sein. Außerdem habe ich noch denselben Vornamen wie du. Auch du hast mich an mich erinnert, mit deinem gutem Blog hier. Speziell mit deiner Art von einfacher Offenheit. Auch ich hätte wahrscheinlich als "außerirdischer" angefangen, wenn ich nun auch noch die Kraft für einen blog hätte. Doch ich kann zurzeit keinen Optimismus mehr teilen, was den Menschen betrifft. Der Mensch wird keine Zeit mehr von Tausenden von Jahren haben. Wir haben diesen Planeten schon so gut wie zerstört. Wenn es die "Menschheit" überleben sollte, dann wahrscheinlich nur ein Teil. Du kannst mir glauben, dass ich niemandem Angst machen will. Aber ich kann unter den jetzt gerade passierenden Dingen, die hier und um uns geschehen, nicht mehr wirklich reden. Nein, ich halte dich nicht für arrogant. Aber auch ich werde öfter für arrogant gehalten. Warum? Weil es einfacher für jeden ist, dies zu glauben, als sich Fakten zu stellen. Da jetzt schon nahezu alle so überfordert und vergiftet sind, dass ihre Gehirne schlechte Nachrichten nicht mehr verarbeiten können. Ich weiß es, da ich es erlebe, wie die meisten anderen auch. Auf deine Spekulationen über meine oder deine Entwicklung möchte ich eigentlich gar nichts sagen. Es erinnert mich auch an alte Zeiten. Das werden "wir" wohl nicht mehr abstellen. Zumal "wir" nach Paul Hellyer, nur noch Zeit bis zum Ende dieses Jahrzehnts haben, Grundlegendes zu ändern. Und selbst bei dem fragt sich keine "Entwicklung". Es geht "nur" um Fakten. Und nein, ich glaube nicht, dass ich was Besonderes schreibe oder gar bin. Und ich weiß auch, was einem der Verstand vorgaukeln kann. Okay! Es hat mir spaß gemacht deine Worte an mich heranzulassen, denn ich lasse mich auch gerne provozieren ;-).

    Vielleicht bis bald wieder lieber Namensvetter.

    Ich

    1. Hallo Michael,

      da bin ich aber froh, dass du kein Spinner bist, der sich für einen Außerirdischen hält oder glaubt, dass es auf der Erde Außerirdische gibt, zu denen er Kontakt hat. Es gibt ja diese Leute. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass so etwas nicht theoretisch möglich ist. Woher wollen wir das wissen? Dass sich auf anderen Planeten, irgendwo im Universum, vielleicht in dieser Galaxie oder einer anderen, ebenfalls intelligentes Leben entwickelt hat, zweifelt heutzutage eigentlich kaum noch jemand an. Die Frage ist nur: Wie häufig kommt es vor? Ist es ein eher seltenes Phänomen (vielleicht pro Galaxie ein Planet mit Leben, oder sogar nur alle paar Galaxien einer) oder ein häufiges? (Pro Galaxie Dutzende, Hunderte oder gar Tausende Planeten mit Leben.) Wie haben keine Möglichkeit darüber etwas festzustellen, wir können nur Vermutungen anstellen. Das ist dann reine Spekulation, da wir ja keine Erfahrungswerte besitzen, die dringend nötig wären, um darüber etwas aussagen zu können.

      Dass es also irgendwo im Universum noch anderes intelligentes Leben gibt, steht mehr oder weniger fest. Damit Kontakt zwischen interstellaren Zivilisationen möglich ist, ist jedoch ein sogenannter überlichtschneller Raumantrieb nötig (denke ich jedenfalls). Und dass der möglich ist, bezweifeln die meisten Wissenschaftler. Das bedeutet aber nicht, dass ein solcher Antrieb nicht möglich ist. Was wissen wir schon wirklich? Die Wissenschaft ist oft konservativ und geht nach dem Motto vor: „Das, was mir nicht bekannt ist und ich mir nicht vorstellen kann, gibt es auch nicht.“ Vieles von dem, was heute selbstverständlich ist, wurde vor 1000 Jahren noch genauso für unmöglich und absurd gehalten, wie heutzutage z.B. die Überlichtgeschwindigkeit. Aber ich habe keine Ahnung. Für möglich halte ich es aber schon, aber wer weiß, das Thema bleibt offen.

      Und wenn der überlichtschnelle Raumantrieb möglich ist, stellt sich noch die Frage, ob wir tatsächlich von Außerirdischen besucht werden. Die ganzen Fotos und Filme, auf denen angeblich außerirdische Raumschiffe (UFOs) zu sehen sind, sagen ja nicht viel aus. Die meisten sind billige, stümperhafte und alberne Fälschungen, denen man die Unechtheit auf den ersten Blick ansieht. Die paar wenigen, bei denen das nicht der Fall ist, sagen auch nichts aus, da es heutzutage einfach ist, mit Computern echt aussehende Fälschungen zu herzustellen. Viel Geld kostet so was heutzutage auch nicht mehr. Auffällig ist jedenfalls, dass sich das Design der außerirdischen Raumschiffe der Zeit anpasst: Sahen sie in den 40er und 50er Jahren des 19. Jahrhunderts oft noch wie umgebaute Radkappen aus, haben sie heute modernes Aussehen: Dreiecke, Zylinder oder richtig Science-Fiction-mäßig. Alles das bedeute jedoch nichts.

      Ich habe natürlich keine Ahnung, aber, wenn es tatsächlich außerirdische Besucher auf Erden geben würde, kann ich mir kaum vorstellen, dass sie mit Menschen in Kontakt treten, um mit denen an irgendwelchen Projekten zu arbeiten. Das hätten wir natürlich gern, so viel außerirdische Aufmerksamkeit, da würden wir uns gleich 100 Mal wichtiger vorkommen. Da kommen die hoch entwickelten Wesen aus dem Weltall, die über eine Technik verfügen, dass sie aus unserer beschränkten Sicht wie Götter wirken, und arbeiten mit uns zusammen. Toll! Wahnsinn! Da braucht man dann keine Science-Fiction-Filme mehr.

      Im Gegensatz zu dir bin ich eher optimistisch, auch wenn es Zweckoptimismus ist. Ansonsten würde ich in eine Depression fallen, und da habe ich absolut keinen Bock drauf. Vielleicht hat die Menschheit ja noch ein paar wirklich schwierige und dunkle Jahrhunderte vor sich. Vielleicht wird es ja noch ein paar Tausend Jahre dauern, bis wir endlich erwachsen werden. Aber irgendwann einmal (hoffe, wünsche und glaube ich) muss es dazu kommen. Selbst wenn nach einem globalen Atomkrieg (oder was auch immer) nur ein paar Millionen Menschen überleben sollten, wird es danach eine Menschheit geben (die hoffentlich schlauer ist).

      Was die Menschheit angeht, denke ich also in größeren Zeiträumen und Zusammenhängen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass in den nächsten paar Jahrzehnten die Probleme der Menschheit gelöst oder zumindest unter Kontrolle gebracht werden können.

      Aber das wäre ja nichts Neues: Die Menschheit hat schon mehrmals „dunkle Zeitalter“ überlebt, in Europa zuletzt das finstere Mittelalter.

      Wir haben diesem Planeten zwar Schlimmes angetan, aber ich denke, der wird es schon überleben. Sollte die Menschheit widererwarten doch aussterben, wird die Erde sich ziemlich schnell von unserer „Vergewaltigung“ erholen. Spätestens nach ´ner schlappen Million Jahren ist die Erde dann wieder so, als hätte es uns nie gegeben.

      Du benutzt mehrmals das Wort „Fakten“. Damit wäre ich vorsichtig! Dieses Wort wird ziemlich oft und viel zu schnell benutzt, wenn es darum geht, eine Überzeugung, einen Glauben oder eine Theorie zu untermauern. Verschwörungstheoretiker z.b. sehen überall dort Fakten, wo ich gar nicht sehe! Trotzdem sind es für die Verschwörungstheoretiker Fakten. Es sind deswegen für sie Fakten, weil sonst ihre "Theorien"  nicht funktionieren würden. Für Christen ist es z.B. fakt, dass Jesus existiert hat. Historisch gesehen, ist es jedoch kein Fakt, sondern nur ein Glaube. (Die Wahrscheinlichkeit, dass es die historische Gestalt Jesus tatsächlich gegeben hat, ist etwa 50:50!) Wenn etwas Fakt ist, dann muss nicht mehr diskutiert werden, denn wer „Fakten“ anzweifelt, verweigert sich der Realität und kann nicht mehr ernst genommen werden. Es ist ein Totschlagargument. Um Fakten handelt es sich schlicht stets dann, wenn behauptet wird, dass es Fakten sind. "Weil ich davon überzeugt bin, dass es Fakten sind, müssen es auch Fakten sein, denn ich würde niemals davon überzeugt sein, dass es Fakten sind, wenn es gar keine wären", lautet die Logik viele Leute, die mit dem Ausdruck "Fakten" argumentieren und so jede Diskussionmunmöglich machen. 

      Fakt ist es z.B., dass es die Welt gibt, dass es viel Gewalt, Ausbeutung, Elend und Armut gibt. Das muss nicht diskutiert werden, das ist die Realität, also Fakt.

      Du erwähnst Paul Hellyer. Es ist zwar Fakt, dass Paul Hellyer das sagt was er sagt, aber der Umstand, dass er es sagt und du und andere seine Worte vielleicht glauben, machen seine Aussagen nicht zu Fakten. Es ist nur etwas Gesagtes, und sonst gar nichts!

      Verstehe ich das richtig? Paul Hellyer meint, die Außerirdischen wären gefährlich und wollten die Erde erobern? Das würde bedeuten, die Außerirdischen sind nicht anders als wir. Der Unterschied zwischen den Außerirdischen und uns ist dann nur: Die Außerirdischen sich technisch sehr viel weiterentwickelt als wir, aber ansonsten sind wir gleich: Aggressiv, erobernd, unsensibel, morden und stehlend. Ich finde, diese Sichtweise ist ziemlich fantasielos und sagt viel über Paul Hellyer aus. Der Kampf geht also weiter und findet jetzt nicht mehr "Menschen gegen Menschen" statt sonder "Menschen gegen Außerirdische". Oder habe ich das falsch verstanden?

      Wenn es Außerirdische gibt, dann weiß ich natürlich nicht, wie sie drauf sind. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sie so übel drauf sind wie wir.

      Mir irdischen Grüßen

      Michael

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