Nationalismus nicht zukunftstauglich


Nationalismus spaltet die Menschheit

Nationalismus spaltet die Menschen in zwei grundsätzliche Gruppen auf: Einheimische und Fremde, besser gesagt: wir und die anderen. Global führt diese Spaltung zu einer völligen Zersplitterung der Menschheit. Aus diesem Grund ist er nicht zukunftstauglich, denn die zukünftige globale Welt kann keine gespaltene Menschheit brauchen!

Eine diffuse, dunkle Landschaft, mit Bergen und Wolken, sehr geheimnisvoll.Die Welt der Zukunft wird nicht nach dem Muster der Vergangenheit funktionieren. Die Welt der Vergangenheit (zu der unsere Gegenwart noch zählt), definiert sich unter anderem durch die Aufspaltung der Menschheit in viele unterschiedliche Nationen oder Gruppen, die sich im Wettstreit miteinander befinden. Dieses Wettstreitprinzip ist zwar bis heute maßgeblich verantwortlich für die kontinuierliche technische Weiterentwicklung, doch in der Zukunft wird es nicht mehr funktionieren, denn die Bedingungen, zu denen das möglich war, haben sich geändert und sein Potenzial hat sich erschöpft.
Unsere globale Zukunft werden wir mit einer anderen Dynamik gestalten müssen als unsere Vergangenheit, denn unsere Vergangenheit repräsentiert unsere Kindheitsphase, die wir jetzt allmählich abschließen. Um bei diesem Bild zu bleiben: Die Menschheit befindet sich gerade in ihrer Adoleszenz, der Übergangsphase vom Kind zum Erwachsenen. Kindliches Verhalten ist oft verantwortungslos und unvernünftig und manchmal unreflektiert egoistisch. Die Menschheitsgeschichte ist durchdrungen von unvernünftigen, verantwortungslosen, kurzsichtigen und infantilen Entscheidungen. Deshalb ist es angebracht, dieses kindliche Verhalten jetzt abzulegen, denn wir können uns Unvernunft und Verantwortungslosigkeit nicht mehr lange leisten.

Der erste Schritt in Richtung mehr Vernunft und mehr Verantwortung ist die Aufhebung der nationalen Egoismen. Erkennen wir den entwicklungshemmenden Charakter von Nationalismus, haben wir die Voraussetzung für den zweiten Schritt geschaffen: die Abschaffung der Einteilung der Menschen in »wir« und »andere«.

Ausländer sind Menschen 2. Klasse

Eine Rot-blaue Abstraktion auf schwarzem Hintergrund, ähnlich wie Gitterstäbe.

Ausländer sind Menschen, die aufgrund ihres Ausländerstatus weniger Rechte besitzen als Inländer. Sie sind gewissermaßen Menschen zweiter Klasse. Wir dulden sie, wenn sie als Touristen kommen. Wenn sie viel Geld ausgeben, sind wir höflich und freundlich zu ihnen. Darüber hinaus bleiben sie für uns Fremde, die, wenn sie kein oder nur wenig Geld ausgeben, tendenziell unerwünscht sind. Das, was uns an Ausländern interessiert, ist also ihr Geld. Nicht alle Inländer verhalten sich Ausländern gegenüber so, viele jedoch schon, obwohl es kaum jemand offen zugibt und zeigt.

Die Bezeichnung »Ausländer« ist eine Diskriminierung. Denn in Wirklichkeit sind Ausländer nichts anderes als Menschen, die auf diesem Planeten leben!

Das Wort Ausländer ist letztendlich ein anderes Wort für Mensch. Deswegen kann man sagen: Wer Ausländer nicht mag, mag Menschen nicht.

Eine rot-grüne Struktur, ähnlich wie der Blick durch ein dichtes Gestrüpp.

Die Unterscheidung zwischen einheimischen und nicht-einheimischen Menschen muss deswegen dringend aufgehoben werden. Das würde das soziale Klima weltweit entspannen. Genauso müssen auch die Unterscheidungen zwischen ethnisch oder phänotypisch unterschiedlichen Menschen verschwinden. Wir sollten nicht mehr von Afrikanern, Europäern, Asiaten, Indianern, Weißen, Schwarzen, Deutschen oder Chinesen reden, sondern nur noch von Menschen, denn das reicht vollkommen. Wenn es eine Unterscheidung geben sollte, dann die zwischen aggressiven (destruktiven) und friedlichen (kreativen) Menschen. Denn es ist absolut egal, welche Farbe ein Mensch hat oder nicht hat, beziehungsweise ob er überhaupt eine hat!

Religionen und Traditionen sind unwichtig

Nicht Aussehen und Herkunft eines Menschen sind von Bedeutung, sondern einzig und allein sein Verhalten.

Ebenfalls ist es vollkommen unwichtig, woran ein Mensch glaubt oder nicht glaubt. Das einzig Wichtige ist: Handelt es sich um einen friedlichen oder einen aggressiven Menschen? Gestaltet er sein Leben auf Kosten anderer oder durch eigenes Tun? Das sind die einzigen Kriterien, nach denen wir Menschen beurteilen sollten.

Jeder Mensch ist willkommen, egal woher er kommt, wie er aussieht, welcher Religion und Kultur er angehört, wenn er friedlich ist.

Eine andere Bedingung gibt es nicht. Und selbst diese kann noch relativiert werden: Nicht jeder aggressive Mensch ist grundlos aggressiv. Manche Menschen sind aus Hilflosigkeit gewalttätig und kriegerisch, weil sie nichts anderes gelernt haben oder schlechten Einflüssen ausgesetzt waren. Gibt man diesen Menschen eine Chance, besteht die Möglichkeit, dass sie sich ändern. Wie gesagt: Das wäre das einzige Kriterium für eine Unterscheidung, die noch differenziert werden kann.


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