Die Lebensqualität aller Menschen


Je mehr Menschen es gut geht, desto besser geht es auch dem Einzelnen.

Angenommen, es geht absolut allen Menschen gut. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mir auch gut geht, sehr hoch (eigentlich 100 Prozent), denn warum sollte ich der einzige Mensch sein, dem es nicht gut geht, warum sollte ich eine Ausnahme sein? Es gibt keinen Grund für diese Annahme.

Oder: Angenommen, es geht allen Menschen schlecht! Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mir schlecht geht, ebenfalls sehr hoch (eigentlich wieder 100 Prozent), denn warum sollte ich der einzige Mensch sein, dem es nicht schlecht geht? Auch für diese Annahme gibt es keinen Grund.
Eine blass-blaue Wolkenstruktur auf schwarzem Hintergrund, durch die ein gezackter, schwarzer Riss geht.
Daraus lässt sich schließen: Die Lebensqualität aller Menschen ist ein direkter Indikator für die Lebensqualität des Einzelnen. Fördern wir die Lebensqualität fremder Menschen, fördern wir indirekt unsere eigene. Wer will, dass es ihm gut geht, muss darauf achten, dass es anderen gut geht. Je mehr Menschen sich diesem Motto anschließen, desto mehr Menschen geht es gut.

 

Je mehr uns das Wohl anderer Menschen am Herzen liegt (egal ob in meiner Nachbarschaft, oder auf einem fernen Kontinent), desto besser geht es letztendlich uns selbst. Es ist eine einfache Logik.

Doch leider sagen bis heute immer noch die meisten: „Ich habe nichts dagegen, wenn es anderen Menschen gut geht, vorausgesetzt, es geht mir gut.“ Und da das fast alle sagen und es uns eigentlich nie richtig gut geht (denn es gibt meistens etwas, von dem wir meinen, es noch erreichen zu müssen, bis wir zufrieden sind), ändert sich nichts – außer wir ändern uns.

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