Reinrassigkeit schwächt das Immunsystem

Reinrassigkeit schwächt das Immunsystem


Entwicklungsbremse Reinrassigkeit

Kulturen und Völker sind Organismen. Sie wachsen und entwickeln sich und sind alle unterschiedlich. Kein Mensch gleicht dem anderen, denn wir kommen unterschiedlich zur Welt. Wären wir alle gleich (besäßen die gleiche Körpergröße, die gleiche Haar-, Haut- und Augenfarbe, die gleiche Nasenform, Fußgröße,Intelligenz, den gleichen Augenabstand, Körperumfang, usw.), könnte wir uns nicht weiterentwickeln, da es nichts gäbe, was sich ergänzen und kombinieren ließe.

Aus der Ergänzung, der Verschmelzung der Verschiedenartigkeiten entsteht etwas Neues. Dieses Neue ist wichtig und die eigentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Menschheit als Ganzes! Damit diese möglich ist, müssen wir unterschiedlich sein. Das ist die wesentliche Erkenntnis.

Nationalisten, Neonazis, Rassisten (oder sagt man heute »Ethnisten«?) behaupten, das deutsche Volk müsse kulurell und biologisch vor Verunreinigung geschützt werden, andernfall würde es degeneriert. Doch sollten die Deutschen tatsächlich höhere genetische Qualitäten (oder etwas Vergleichbares) besitzen als andere Nationen, dann, weil sie eben keine reine Rasse darstellen, sondern eher eine gute Mischung aus allen Teilen des europäischen Kontinents sind.

Im „deutschen Genpool“ finden wir nachweislich alles: rot-, blond-, schwarz- und braunhaarige, kleine, große, dünne, breite, dicke und athletische Menschen. Und natürlich jede Menge Mischungen. Reinrassigkeit schließt eine solche Variabilität aus! Die Variationsbreite bei der sogenannten Reinrassigkeit ist gering. Sie bedeutet: Alle sehen mehr oder weniger gleich aus, sind sich vom Typ, vom Körperbau und physischem Temperament her ähnlich, unterscheiden sich nur in den Details – und das kann von den Deutschen ganz bestimmt niemand behaupten!.

Wenn es also einen Faktor geben sollte, der die Deutschen erfolgreicher in Wirtschaft und Wissenschaft sein lässt als andere Nationen, ist das ihre »rassische Unreinheit« und nicht umgekehrt!

Viele unterschiedlich Haarfarben und Hauttypen sind Anzeichen für eine hohe genetische Vielfalt. Einheitliche Haarfarben und Hauttypen hingegen ein Hinweis für hohe genetische Einheitlichkeit. Türken, Juden und Süditaliener (nur ein paar Beispiele) sind also relativ „reine Rassen“, Deutsche hingegen eine relativ „unreine“ – und das schon, seitdem es sie gibt. Deutschnationale wollen diese Tatsache einfach nicht wahrhaben, obwohl sie leicht zu erkennen ist.

Reinrassigkeit macht krankheitsanfälliger

Mehrere Gesichter, die in einem dunkeln Raum schwebenHunde, Katzen oder auch Pferde, die auf Reinrassigkeit gezüchtet werden, sind krankheitsanfälliger und besitzen allgemein eine weniger gute Konstitution. Diese Tatsache ist allgemein bekannt und kann beobachtet werden. Warum sollte das bei anderen Lebewesen anders sein? Es gibt keinen Grund für diese Annahme! Und noch mehr: Wer physisch gesünder ist, ist es psychisch wahrscheinlich auch.

Wir wissen heute, dass Monokultur äußerst schädlich ist. Sie macht die Pflanzen krankheitsanfälliger und weniger widerstandsfähig gegen Schädlinge. Hingegen bewirkt Mischkultur eine höhere Widerstandsfähigkeit. Auch dieses Prinzip lässt sich auf alles Leben übertragen, also auch auf die menschliche Spezies.

Wer sich über seine nationale Zugehörigkeit definiert, versteht nicht, was es bedeutet, Mensch zu sein, denn wir brauchen die Unterschiedlichkeiten der Kulturen und Menschen, damit Neues entsteht und wir uns weiterentwickeln.

Lebensretter Vielseitigkeit

Die Menschheit gibt es vielleicht nur deshalb noch, weil sie aus unterschiedlichen Kulturen, Ländern, Ethnien, Individuen und Phänotypen besteht! Gäbe es nur einen »Menschentyp«, beispielsweise den deutschen oder jüdischen, wäre der Homo sapiens eventuell längst ausgestorben, zumindest hätte er sich deutlich langsamer entwickelt.

»Reinrassigkeit« führt in die Stagnation, »Vielrassigkeit« und »rassische Verunreinigung« belebt! Wir können es beobachten: Dort, wo der genetische Austausch zwischen den Ländern hoch ist (beispielsweise im mitteleuropäischen Raum), ist die kulturelle, soziale und technische Entwicklung stärker ausgeprägt als in Regionen, in denen die Länder sich gegeneinander abgrenzen. Natürlich haben sich auch die arabischen Länder über den Zeitraum der Geschichte ausgetauscht, so wie überall, wo Länder aneinandergrenzen. Diese „Austauschrate“ ist im europäischen Raum höher als in anderen Regionen. Die Situation im mitteleuropäischen Raum ist nämlich einzigartig: Hier treffen seit tausend Jahren 20 verschiedene Völker aufeinander, jedes mit einer anderen Kultur. Die geologische Beschaffenheit und das Klima West- und Mitteleuropas machen es den Menschen hier leicht und die Länder sind dicht gepackt. Die Austauschrate ist vielleicht allein aus diesem Grund in Mitteleuropa so hoch.

Ein noch besseres Beispiel für Völkervermischung sind die USA. Dieser aus vielleicht zwei Dutzend unterschiedlichen europäischen, afrikanischen und asiatischen Völkern und Ethnien zusammengesetzte Staat ist heute das erfolgreichste und mächtigste Land der Erde. Wäre „Völkervermischung“ also schädlich für die Entwicklung eines Landes, müssten die USA heute das rückständigste der Welt sein. Doch das Gegenteil ist der Fall.

»Nationale Inzucht« führt in die Stagnation

Blick durch eine StacheldrahtrolleFamiliäre Inzucht lässt bei Tieren und bei Menschen die Nachkommenschaft degenerieren, fördert signifikant geistige und körperliche Behinderung – auch das ist bekannt. Auf einer sehr viel breiteren Basis ist dies auch bei der »nationalen Inzucht« so, der totalen Endogamie. Würden beispielsweise Deutsche stets nur mit Deutschen Kinder zeugen, würde das zwar keine körperliche oder geistige Behinderung der Kinder bedeuten, jedoch bekäme das „Potenzial des deutschen Genpools“ keine Erweiterung mehr, es würde stagniert. Und über Hunderte von Generationen hinweg fände dann eine langsame Degenerierung der Deutschen statt, schleichend und auf breiter Basis. Man würde es kaum merken. Die Deutschen würden im Laufe der Jahrhunderte oder Jahrtausende kontinuierlich dümmer und krankheitsanfälliger werden.

Das gilt selbstverständlich für alle Nationen. Völker, die über Jahrtausende hinweg isoliert leben, entwickeln sich kaum weiter. Selbstverständlich ist das nur einer der Faktoren, der die wissenschaftliche und wirtschaftliche Vormachtstellung der mitteleuropäischen uns nordamerikanischen Staaten bis ins 20. Jahrhundert erklärt.

Die klimatischen Bedingungen sind ebenfalls wichtig. Wer beispielsweise vor 1000 Jahren in den nördlichen Regionen der nördlichen Hemisphäre nicht für den Winter vorsorgte, verhungerte oder erfror wahrscheinlich. Dort wurde man also zum Erfindungsreichtum genötigt, denn man bekam nichts geschenkt. In den tropischen Regionen war und ist eine solche Vorgehensweise hingegen nicht zwingend nötig. Man kann man dort – wenn man will – das ganze Jahr in den Tag hineinleben, ohne mit lebensbedrohenden Konsequenzen in der zweiten Jahreshälfte rechnen zu müssen. Nur dort, wo wir herausgefordert werden, gibt es langfristig auch Impulse zur technischen und sozialen Weiterentwicklung.

Exogamie (Fremdehe) ist daher extrem wichtig. Nimmt die globale Völkervermischung in den nächsten Jahrzehnten oder Jahrhunderten stark zu, wäre das ein wichtiger Begleitumstand, der hilft, die Menschheit zukunftsfähiger zu machen.


BESCHRÄNKTHEIT DER RASSISTEN