Autos sind extrem unwirtschaftlich


Pkws sind Energieverschwender

Zum Thema Unwirtschaftlichkeit, hier ein interessantes Beispiel: Die meisten Menschen besitzen ein Auto. Pkws sind in der Regel dafür ausgelegt, vier oder fünf Personen zu transportieren. Stellt man sich an eine Straße (möglichst eine viel befahrene) und erlaubt sich die Indiskretion, in die vorbeifahrenden Fahrzeuge hineinzuschauen, sieht man fast immer nur eine Person! Manchmal sind es zwei, selten ist das Auto voll besetzt.

Das Fortbewegungsmittel Auto ist für sich genommen schon eine ziemlich unökonomische Maschine. Ein durchschnittlicher Pkw wiegt etwa 1300 Kilogramm, voll besetzt vielleicht 1600. Um vier Personen, die zusammen vielleicht 300 Kilogramm wiegen, von einem Ort zu einem anderen zu transportieren, muss ca. die 5-fache Menge an Energie aufgebracht werden, die der Transport von vier Personen eigentlich erfordert. Sitzt nur eine Person in dem Auto, ist das Missverhältnis noch viel extremer: Etwa 15-mal so viel Energie wird benötigt. Doch niemand stöhnt auf und sagt: „Wie bitte? Ich soll 15 Mal so viel Geld für Treibstoff ausgeben, wie für den Transport meiner Person eigentlich erforderlich wäre? Kommt nicht infrage!“ Auf diesen Umstand hingewiesen, zucken wir mit der Schulter und sagt: „Na und? So ist das nun mal!“

In der Natur gibt es nirgendwo auch nur annähernd ein solches Beispiel der Unverhältnismäßigkeit. Solche unwirtschaftlichen Systeme haben in der Natur keine Chance.

Wenn wir Unwirtschaftlichkeit als Argument gegen das von mir grob skizzierte Energiemodell einbringen, geht es uns eigentlich um etwas anderes: Unüblichkeit! Das trauen wir uns aber nicht auszusprechen – wahrscheinlich ist uns dieser Umstand gar nicht richtig bewusst. In Wirklichkeit ist Ökonomie uns egal! Wir argumentieren mit diesem Ausdruck, wenn er in unser Konzept passt. Tut er das nicht, konstruieren wir Ausreden, warum wir auf die Ökonomie keine Rücksicht nehmen können. Doch die Üblichkeiten ändern sich im Laufe der Zeit.


Weitere Gedanken zum Thema Auto auf der Seite Bequemlichkeitsdenken: Autos.

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